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Opel Antara 2,0 CDTI Cosmo Aut. - im Test

Bruder Opel

Optisch beinahe ein Klon des Chevrolet Captiva, wurde der Opel Antara unterm Blech ein gutes Stück mehr in Richtung Dynamik getrimmt.

Georg.Koman@motorline.cc

Hier finden Sie Fotos des Opel Antara!

Opel Antara – flottes Styling, mit 4,58 Meter nicht zu groß um böse Blicke der Grün-Fraktion zu ernten, aber groß genug für solide Family-Platzverhältnisse. Der Antara springt damit zur richtigen Zeit auf den rasanten Zug der Midsize-SUV auf. Allerdings nicht allein, sondern gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Chevrolet Captiva.

Diese vermeintlich deutsch-amerikanische Freundschaft ist aber tatsächlich eine deutsch-amerikanisch-koreanische. Opel gehört seit vielen Jahrzehnten zum US-Autogiganten General Motors, der Korea-Hersteller Daewoo seit einigen Jahren. Um die Verkaufschancen von Letzterem zu erhöhen, wurden dessen Produkte praktisch in der ganzen Welt kurzerhand auf Chevrolet umgetauft.

Fakt ist jedenfalls, dass sowohl Opel Antara als auch Chevrolet Captiva in Korea vom Daewoo-Band laufen. Die Opelaner haben sich aber ausbedungen, dem Antara einen europäischen Touch verpassen zu dürfen, also geht sein Fahrwerk deutlich mehr in Richtung Straffheit und Dynamik.

Vier Leistungsvarianten gibt es: Ein 2,4-Liter-Benziner, der 3,2-Liter-V6 fürs solide Budget als Randprogramm. Die Hauptrollen spielen bei uns zwei Versionen des gleichen Zweiliter-Dieselmotors mit 127 und 150 PS, beide mit Partikelfilter.

Wir testen den stärkeren Diesel mit Automatik und Topausstattung „Cosmo“. Letztere verwöhnt unter anderem mit Klimaautomatik, 18-Zoll-Alufelgen, akustischer Einparkhilfe, Licht- und Regensensor sowie Tempomat.

Kehrseite der Medaille: Billiges Vergnügen ist der Antara dann mit 38.490 Euro keines mehr. Sparfüchse greifen daher zur Einstiegsausstattung „Antara“ (dazwischen gibt es noch den „Edition“), mit Klimaanlage, CD-Radio, Nebelscheinwerfern, ESP, Niveauregulierung etc. Die gibt es dann aber nur für den schwächeren Diesel (ab 30.540).

Der Automatik-Aufpreis beträgt exakt 2000 Euro. Etwa der gleiche Betrag, um den der Chevy Captiva günstiger ist als sein Opel-Bruder.

Geländeuntersetzung gibt es generell nicht (muss man bei einem modernen SUV wohl nicht erst dazusagen), dafür aber einen Bergabfahr-Assistenten, der den Antara bei entsprechendem Gefälle auf sicherer Kriechgeschwindigkeit hält.

Weitere Testdetails:

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