4WD

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Nissan Navara Pickup LE Double Cab Aut. - im Test

Dreckwühlen im Smoking

Seit Jahren in den USA schwer im Trend, schwappen Pick-Ups mittlerweile vermehrt auch über den großen Teich bis zu uns.

Ingo.Gutjahr@motorline.cc

Hier sehen Sie Bilder des Nissan Navara!

Die bislang eher wenig begehrte Gattung der Pickups erlebt momentan dank Vorsteuerabzug und NoVA-Befreiung einen regelrechten Boom. Hinzu kommt noch der nicht zu unterschätzende Trend-Faktor: Während vor einigen Jahren die Ladefläche genauso cool war wie ein Eiterwimmerl auf der Stirn und eher an Installateur und Co. gemahnte als an Strand und Oper, zieht heute ein moderner Pickup die Blicke anderer geradezu magisch auf sich.

Nissan hat dies zeitgerecht erkannt und schickt mit dem aktuellen Navara seit 2005 einen absoluten Beau des Nutzfahrzeugmarktes auf unsere Straßen. Besonders in dunklen Farben und geschmückt mit allerlei Chromzierrat ist der Japaner bei erfolgreichen Jungunternehmern als Statussymbol sehr gefragt. Durchaus verständlich, verschafft einem solch ein Koloss doch einen präsenteren Auftritt als es ein Porsche Cabrio tun würde. Auch der Neidfaktor ist ein wesentlich geringerer.

Ende letzten Jahres erfuhr der Navara ein leichtes Facelift. Offensichtlichstes Kennzeichen der Verjüngungskur sind neue Chrom-Außenspiegel mit integrierten Blinkern. Daneben finden sich geänderte Alufelgen, Umfeldbeleuchtung, neue Trittbretter und eine serienmäßige Bluetooth Freisprecheinrichtung.

Im motorline.cc-Test musste das Topmodell LE Double Cab mit 171 PS Vierzylinderdiesel, Dieselpartikelfilter und 5-Gang-Automatik beweisen, ob sein vielversprechendes Äußeres auch seine inneren Werte widerspiegelt.

Mit einem Preis von € 38.164,- (inkl. MwSt.) für das Topmodell ist der Nissan einer der teuersten Pickups in seiner Klasse. Dafür erhält der geneigte Käufer aber auch eine komplette Serienausstattung, die sich in so manchem PKW der oberen Mittelklasse gut machen würden:

Neben ABS mit Bremsassistent, sechs Airbags, Geländeuntersetzung, Dual-Zone-Klimaautomatik, CD Wechsler, Bordcomputer, Funk-ZV, 17“ Leichtmetallfelgen, Licht- und Regensensor, sind auch ein Tempomat sowie abgedunkelte Seitenscheiben fix mit an Bord.

Gegen Aufpreis lassen sich unter anderem Ledersitze mit elektrischer Verstellung und ein Schiebedach um zusammen € 2.400,- ordern. Ein DVD-Navi mit Sprachsteuerung und großem Farbmonitor ist um € 2.520,- wohlfeil. Mit € 600,- steht eine 100%-Hinterachsdifferentialsperre in der Liste. ESP gibt es leider in keinem Modell, weder serienmäßig, noch gegen Aufpreis. Für einen heckgetriebenen Zweitonner heutzutage nicht mehr zeitgemäß.

Der Einstieg in die Welt der Navaras beginnt übrigens bei 28.002,- Euro (inkl. MwSt.) für den King Cab XE mit ebenfalls 171 PS, dafür ohne Partikelfilter. Die 600,- Euro Aufpreis für den Staubfänger sollte der geneigte Käufer jedoch auf jeden Fall aufbringen.

Weitere Testdetails:

  • Innenraum

  • Fahren & Tanken

  • Testurteil

  • KFZ-Versicherungs-Berechnung

  • KFZ-Kasko-Info

  • Rechtsschutz-Info

    Fotos sowie Ausstattung und Preise finden Sie in der rechten Navigation!
  • News aus anderen Motorline-Channels:

    Nissan Navara Pickup LE Double Cab Aut. - im Test

    - special features -

    Weitere Artikel:

    Der späte Vogel überfährt den Wurm

    Ford Ranger Raptor im Test

    Die Autowelt ist im Umbruch. Und dann ist da Ford. Die hauen, vermutlich ala „wann, wenn nicht jetzt noch schnell“, die Neuauflage ihres Pick-up-Bestsellers mit dem Motor aus dem Ford GT, einem Bodykit aus Bubenträumen und dem Fahrwerk eines Baja-Rennwagens raus. Komplett vorbei am Markt? Vielleicht. Trotzdem großartig? Verflucht ja.

    Nicht mal Fliegen ist schöner

    Das ist der Brabus 900 Crawler

    Zum 45-jährigen Firmenjubiläum geht Tuning-Profi Brabus aus Bottrop neue Wege: Mit dem Brabus 900 Crawler präsentieren die PS-Spezialisten ihr erstes Supercar mit selbst konstruiertem Chassis und einer weitgehend offenen viersitzigen Karosserie. Man könnte auch sagen: Ein putziges Spielzeug für den Öl-Scheich.

    Marktstart ist bereits dieses Jahr

    Ford Ranger Raptor enthüllt: bulliger Look, viel Power

    Die letzten werden die ersten sein, heißt es doch: Während er "normale" Ranger erst 2023 auf den Markt kommt, darf der nun vorgestellte Ranger Raptor, samt seinen 288 PS und feinstem V6-Sound bereits dieses Jahr mit uns in Sand und Dreck spielen. In manchen Märkten gar schon im Sommer.

    Fords Aushängeschild für Inklusion

    Goodwood: Ford zeigt den "Very Gay Raptor"

    Einfach nur cool, dieses Gefährt: Ford wird bei dem diesjährigen Festival of Speed im südenglischen Goodwood (bis 26. Juni 2022) unter anderem mit dem besonders kräftigen Ranger Raptor-Pick-up der nächsten Generation vertreten sein. Und zwar mit einem ganz besonderen Exemplar.

    Viel Lob vom F1-Weltmeister

    Lewis Hamilton testet Ineos Grenadier

    Sir Lewis Hamilton durfte in Begleitung von INEOS-Vorstandsvorsitzendem Sir Jim Ratcliffe höchstselbst den Grenadier auf der Straße und im Gelände einer schonungslosen Testfahrt unterziehen.

    Geländegängiger und luxuriöser gleichermaßen

    Das ist der neue VW Amarok

    Er startet mit fünf Turbomotoren mit Leistungen von 110 bis 222 kW und bis zu sechs Zylindern Anfang 2023 durch und soll sowohl höhere Geländegängigkeit, auf Wunsch aber gleichzeitig auch deutlich mehr Komfort und Luxus bieten als sein Vorgänger.