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Renault Koleos 2,0 dCi 175 Privilège – im Test

Fahren & Tanken

Ein kreuzbraver Geselle, der Koleos: Geht man eine Kurve zu schnell an, mäßigt einen sowieso das ESP, aber selbst ohne den bewährten Nothelfer untersteuert der Koleos bloß brav.

Atemberaubende Kurvengeschwindigkeiten lässt er nicht zu, aber wer erwartet das schon. Vielmehr haben die Franzosen das Fahrwerk landestypisch sanft ausgelegt, man schwebt gewissermaßen über Unebenheiten aller Art.

Auch im raueren Geläuf, wo sich der Koleos durchaus tapfer hält. Fast 20 Zentimeter Bodenfreiheit, eine reaktionsschnelle Kupplung für den zusätzlichen Hinterradantrieb sowie Bergan- und Bergabfahrhilfe gehen deutlich über reinen Show-Charakter hinaus.

Im (sanften) Gelände setzt eher der Motor das Limit. Zwar ist er grundsätzlich bärenstark, aber nicht im Drehzahlkeller. Richtig Schub gibt es erst ab 2000 Touren, da kann es offroad schon zu spät sein.

Nicht so auf der Straße: Hat man sich an das kleine Turboloch gewöhnt, geht ordentlich die Post ab.

Dabei bleibt der Commonrailer stets leise und vibrationsarm – womit er den Koleos zum ernstzunehmenden Reisewagen macht.

Beim Verbrauch ist der 173 PS starke Sechzehnventiler dagegen kein Vorzeigemodell: Mit einem Durchschnittsverbrauch von neun Litern muss gerechnet werden. Angesichts von 1655 Kilogramm Leergewicht und satter Stirnfläche aber ein vertretbarer Wert.

Vorbildlich unauffällig verhalten sich die exakte Sechsgang-Schaltung, die soliden, gut zu dosierenden Bremsen und die leichtgängige, allenfalls etwas indirekte Lenkung.

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