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Ford Kuga 2,0 TDCi 4x4 Titanium - im Test

Fahren & Tanken

Fahrdynamisch lässt der Kuga nichts anbrennen: Er lenkt knackig ein, wirkt agil und neigt sich trotz seines SUV-typisch erhöhten Schwerpunkts kaum zur Seite. Der Federungskomfort ist selbst bei Reifen mit 19-Zoll-Felgen angenehm.

Die neue Doppelkupplungs-Automatik arbeitet souverän, aber einen Tick schnellere Schaltzeiten könnte man schon erwarten.

Wie gewohnt lässt sich die Lenkung via Bordcomputer auf „Sport“-Modus einstellen. Damit wird sie etwas schwergängiger, was man jedoch kaum bemerkt. Da sie zudem nicht direkter wird, kann man sie auch gleich in der fein gewichteten Normalposition belassen.

Der Motor tut wie gewohnt leise sein Werk, nunmehr allerdings kraftvoller als gewohnt. Dies macht sich in flotterem Vortrieb bemerkbar, und in verbessertem Durchzug. Zwar stieg das maximale Drehmoment lediglich von 320 auf 340 Newtonmeter (bei 2000 Touren) an, dennoch stehen jetzt bereits 250 Nm ab 2.900 Touren zur Verfügung. Bärig – so würde es nicht nur ein tiroler Schlagersänger mit Sportvergangenheit nennen.

Umgesetzt wird die Kraft souverän. Nicht prinzipiell über alle vier Räder, aber via elektronisch gesteuerter Haldex-Kupplung dann, wenn Bedarf herrscht. Bei normalen Straßenverhältnissen ist der Kuga somit ein Fronttriebler, drehen die Vorderräder durch, wird er unmerklich zum Allradler.

Doch Bodenfreiheit und Achsverschränkung eignen sich nicht für ernsthafte Geländeausflüge. Interessiert das jemanden? Wohl kaum, denn der Kuga beherrscht Feldweg & Co. souverän, und für schweres Gelände gibt es andere Fahrzeuge.

Beim Tanken erfreut der deckellose Einfüllstutzen und der passable Verbrauch von unter acht Litern. Zwar werden 6,8 Liter im Mix versprochen, mit einem knappen Liter mehr kann man sich im harten Alltag aber auch nicht beschweren.

Resümee und Testurteil finden Sie hier



Weitere Testdetails:

Einleitung

Innenraum

Testurteil

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Ausstattung & Preise

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