4WD

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Arbeitstier im Velourspelz

Ford hat dem Ranger ein Facelift verpasst. Die Hemdsärmligkeit des Pick-Ups ist dabei aber nicht verloren gegangen – er ist und bleibt ein Arbeitstier.

Manfred Wolf

Förster, Landschaftsgärtner, Bauunternehmer oder Bergbauer. Dort ist der Ford Ranger immer zu Hause gewesen. In letzter Zeit verspürt aber auch der ein oder andere abenteuerlustige Großstädter das Verlangen nach Allrad-Pick-Ups.

Diesem Umstand muss nach und nach jeder Hersteller der praktischen Allradler Tribut zollen, den verwöhnten Städtern fehlen Serienausstattung, Chrom, Design. So hat auch Ford nachgebessert, chromblitzend und veloursgepolstert steht das fünf Meter-Trumm nun recht ansehnlich auf seiner 265er Bereifung.

„Doppelkabine XLT“ nennt Ford diese Überdrüber-Version des Ranger, der Kunde bekommt eine vollwertige zweite Sitzreihe, verchromte Seitenschutzrohre, Rückspiegel und Stoßstangen, einen verchromten Sportbügel hinter der Kabine, Zweifarben-Lackierung, Klimaanlage und sämtliche elektrische Helfer serienmäßig.

Der Aufputz des Arbeitstiers ist allerdings nicht billig: 29.820,- Euro soll der Spaß kosten, dafür kann dann jeder top-chic im Gatsch wühlen.

Dabei unterstützt der 2,5 Liter Turbodiesel nach bestem Wissen und Gewissen, der Motor ist zwar schon älter, gehört aber noch nicht zum alten Eisen. Bei 109 PS bringt er immerhin 266 Newtonmeter Drehmoment auf die Räder, das hilft beim Einsatz im Gelände.

Dort stößt der Ranger auf wenig Gegenwehr – solange das Einsatzgebiet nicht zu extrem wird. Dann sind nämlich der lange Radstand und die doch recht langen Überhänge hinderlich, auch fehlen manuelle Sperren für wirklich harte Touren.

Weitere Details sowie Fotos entnehmen Sie bitte der rechten Navigation!

News aus anderen Motorline-Channels:

Ford Ranger - im Test

- special features -

Weitere Artikel:

Limitierter Retro Defender zum 75ten

Land Rover Works V8 ISLAY EDITION vorgestellt

Land Rover Classic präsentiert sein erstes Heritage-Sondermodell. Mit dem Classic Defender Works V8 Islay Edition feiert der britische 4x4-Spezialist seinen 75-jährigen Geburtstag. Die Retroausgabe startet in zwei Karosserievarianten zum Preis ab rund 263.000 Euro.

Im Mai war es so weit: Die Mercedes G-Klasse hat ein neues Bodykit von HOFELE bekommen. Mit dem EVOLUTION Bodykit hat die Design-Schmiede aus Sindelfingen ganze Arbeit geleistet.

Offroad-Klassiker wagt 2023 Sprung über den großen Teich

Ford Bronco kommt nach Europa

Die US-amerikanische Geländewagen-Ikone, der Ford Bronco, kommt Ende des nächsten Jahres als Viertürer und Linkslenker in begrenzter Stückzahl in ausgewählten europäischen Ländern auf den Markt. Darunter auch in Österreich und Deutschland.

Premiere für 7. Juli 2022 bestätigt

Vorgeschmack auf den neuen VW Amarok

Der Amarok ist der Premium-Pickup von Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN). Das neue Modell feiert am 7. Juli 2022 seine Digital-Premiere und zeigt sich damit der Welt im Live-Stream erstmals unverhüllt und ohne Tarnung.

"Wir sind bereit, das Offroad-Segment mit dem Fisker Ocean Force E aufzumischen!" tönt Fisker selbstbewusst im Rahmen der Enthüllung der neusten Version ihres Elektro-SUV, das ab dem vierten Quartal 2023 bereits in den Handel kommen soll.

Mehr als 40 Prozent der in den letzten fünf Jahren verkauften Range Rover tragen den Zusatz Sport. Zuletzt wurde das Luxus-SUV zusammen mit dem kleineren Evoque und dem Discovery Sport zum meistverkauften Modell der Briten. Noch in diesem Jahr fährt die dritte Generation des Range Rover Sport vor. Wir konnten den kommenden großen Rangie bereits in Augenschein nehmen.