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Obenrum erneuert

Die 4. Generation von Mitsubishis Gelände-Guru Pajero ist mehr umfassendes Facelift denn komplett neues Modell, die Qualitäten liegen offroad.

Georg.Koman@motorline.cc

  • Hier finden Sie Fotos des Mitsubishi Pajero!

    Mitsubishi als Meister der Mutation: Der einstige Golf-Gegner Colt mutierte im Lauf der Jahre (weil die Konkurrenz davonwuchs) zum Kleinwagen. Die brave Limousine Lancer mutierte zu einem der gefragtesten Rallye-Geräte überhaupt. Und der Pajero, der bei seiner Präsentation 1982 als straßentauglichster Offroader galt, mutierte zu einem der letzten echten Gelände-Gänger.

    Ein „neuer“ Pajero, wie ihn Mitsubishi gerne nennt, ist er allerdings nicht. Man weiß: Die Marke mit den drei Diamanten im Logo muss nach einigen wechselvollen Jahren sparen, tut das aber auf intelligente Weise. Die meisten Veränderungen findet man am Kult-Kraxler daher in Bereichen, die der Kunde sieht, also an den Anbauteilen der Karosserie. Der Unterbau samt Rahmen und Fahrwerk blieb dagegen unverändert.

    Der Pajero ist dennoch auf den ersten Blick als solcher erkennbar, die schwellenden vorderen Kotflügel hat man halt ein bisschen entschärft und die vergrößerten Scheinwerfer samt Riesen-Logo am Kühlergrill machen einen präsenten, wenn nicht gar dominanten Eindruck. Hinten finden sich neue Klarglas-Leuchten und ein in die Mitte und nach unter gewandertes Reserverad. Der Sicht nach hinten tut´s gut.

    Auch beim Erneuern der Armaturentafel verhielt sich Mitsubishi geschickt: Dass sie praktisch gleich blieb, merkt man kaum. Dank edlerer Materialien, einem neuen Lenkrad (wiederum mit Logo in selbstbewusster Größe und einem abgeschlankten Cockpit. Statt zahlreicher unnötiger Anzeigen, gibt es jetzt nur noch Tacho und Drehzahlmesser (in eleganter Röhrenform), die in ihrem unteren Viertel Tank- und Wassertemperaturanzeige beherbergen.

    Der von uns getestete 3,2-Liter-Diesel bekam eine Commonrail-Einspritzung spendiert. Hat man den Vierzylinder (wie in unserem Fall) mit Fünfgang-Automatikgetriebe bestellt, erhält man als Draufgabe 170 PS statt wie gehabt 160 PS und einen Partikelfilter dazu.

    Erhältlich ist der Pajero wie immer als knorriger Dreitürer und als weit praktischerer siebensitziger „Wagon“ mit fünf Türen. In der getesteten Topversion „Instyle“ kostet der Diesel-Wagon 55.950,- Euro und liegt damit im Vergleich der großen Allradler gut im Rennen.

    Zumal um diesen Preis bereits Luxus-Gimmicks wie Lederpolsterung, Navigationssystem, elektrisch verstellbare Vordersitze, Glasschiebedach oder Xenon-Licht an Bord sind. Wer es asketischer mag, wird beim „Invite“ um 43.250,- Euro (Wagon) fündig.

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    Mitsubishi Pajero Wagon 3,2 DI-D - im Test

    - special features -

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