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Tokyo Motor Show: Mazda-Studien

Schnittig

Mazda präsentiert auf der Tokyo Motor Show einen selbstzündenden Benzinmotor und zwei Studien, die das künftige Design der Marke zeigen.

mid/rlo

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Was Mazda da auf die Räder gestellt hat, wird definitiv ein Knaller. Denn der Autobauer gibt jetzt auf der Tokio Motor Show 2017 einen Ausblick auf das künftige Design der Marke.

Dazu schieben die Japaner Studien eines eines Kompaktfahrzeugs (Kai Concept - Bild oben) sowie eines sportlichen Fließheck-Modells (Vision Coupé - Bild unten) ins Scheinwerferlicht. Angetrieben werden die Konzeptfahrzeuge vom SKYACTIV-X, dabei handelt es sich um den weltweit ersten Serien-Benzinmotor mit Kompressionszündung wie bei einem Diesel.

Das Vision Coupe erinnert an den RX-Vision, durch den Mazda 2015 für offene Münder gesorgt und Renommee gewonnen hat. Das spricht für eine gewisse Konstanz in Mazdas Kodo-Formensprache und macht Hoffnung darauf, dass der Ausblick ein möglichst seriennaher sein möge. Dass es sich um einen Viertürer handelt wird erst auf den zweiten oder dritten Blick und auch nur durch den vertikalen Spalt auf Höhe der C-Säule deutlich.

Insgesamt ist das hübsch modellierte Blechkleid nämlich sehr "clean" - heißt: wenig Sicken und Kanten, Türgriffe sind nicht zu sehen und die Rückspiegel sind extrem flach. Dazu eine lange Motorhaube und eine im Stummelheck mit vier Endrohren - das auch gut von einem Sportwagen aus Maranello stammen könnte - mündende abfallende Dachlinie. Das macht Eindruck. Die sehr schmalen Frontscheinwerfer, die nach innen zum riesigen Kühlergrill in der für Mazda typischen Form abfallen, verleihen ihm einen aggressiven, herausfordernden Blick. Der Innenraum wirkt auf den nun veröffentlichten Fotos minimalistisch und sehr edel: Holzeinlagen und Leder mit Doppelnaht stechen ins Auge.

Daneben zieht Mazda beim Heimspiel das Kai Concept aus dem Hut beziehungsweise der sprichwörtlichen Kiste. Dabei handelt es sich um einen ebenfalls sehr sportlich aggressiv gezeichneten Kompakten - wohl etwa im Format des Mazda3. Wie der Vision Coupe ist die Karosserie sehr clean, die Türgriffe sind versenkt, die Fenster rahmenlos. Das Dach ziert ein zweigeteiltes Glasdach und das Heck mit riesigem Heckdiffusor und zwei dicken seitlich und recht hoch platzierten Endrohren mach den Wagen endgültig zum "Hot Hatch" - einem äußerst scharf gewürzten Kompaktsportler. Das Plädoyer an Mazda kann nur lauten: Bitte genau so bauen. Danke.

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