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Innenraum

"My car is my castle." Dieser Spruch könnte von einem Thesis-Fahrer getätigt worden sein. Die Atmosphäre ist vergleichbar mit jener eines mondänen Clubs, duftendes, sauber genähtes Leder, dunkle Edelholz-Vertäfelungen und hochwertige Materialien, wohin das Auge blickt.

Aber auch die Sicherheitsausstattung kann sich sehen lassen, acht Airbags kümmern sich im Fall der Fälle um die Insassen, Beifahrer- und Seitenairbags hinten können übrigens bei Verwendung von Kindersitzen abgeschaltet werden.

Die Sitze sind zwar optisch gelungen, ergonomisch bleibt aber doch zumindest ein Wunsch offen. Der größte Kritikpunkt betrifft den mangelnden Seitenhalt, hält man sich nicht fest, rutscht man gnadenlos am Leder herum.

Das Platzangebot ist durchaus in Ordnung, auch in Reihe zwei braucht man sich nicht vor längeren Reisen zu scheuen. Dass der Thesis auch durchaus als Chauffeur-Wagen zum Einsatz kommen könnte, beweist ein besonderer Clou:

In der hinteren Mittelarmlehne befindet sich ein Schalter, mit dem die rückwärtigen Passagiere den Beifahrer-Sitz elektrisch nach vorne gleiten lassen können, um ein Maximum an Beinfreiheit zu genießen.

Der Kofferraum steckt ebenfalls einiges weg, der elektrische "Verschluss-Mechanismus" unseres Testwagens hatte allerdings ein reges Eigenleben.

Immer wieder wies uns der Bordcomputer während der Fahrt mit nervösem Piepsen darauf hin, dass der Kofferraum-Deckel offen sei, ein Besuch in der Werkstatt trieb dem Thesis diese Angewohnheit dann aber aus.

Ein Ohrenschmaus hingegen das BOSE-HiFi-System, das den Thesis in einen fahrenden Konzertsaal verwandelt.

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