AUTOWELT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Fahren & Tanken

Während das Kapitel "Innenraum" wohl nicht allzu maßgeblich zur Kaufentscheidung dieses Autos beiträgt, tut dies das Kapitel "Fahren & Tanken" umso mehr.

Hatte bereits der Vorgänger 265 PS unter der Haube, leistet die aktuelle Version sogar stolze 280 PS. Viel wichtiger ist allerdings der gewachsene Hubraum – während die STi-Modelle bisher mit zwei Litern das Auslangen finden mussten, hat die Letztversion 2,5 Liter zur Verfügung.

Was auf dem Papier vielleicht nicht sonderlich beeindruckt, macht in der Praxis einen nicht unerheblichen Unterschied. Beim Vorgänger drückte ein erhebliches Turboloch bis 3.500 U/min. etwas auf den Fahrspaß, mit dem 2,5 Liter Motor ist das nun Schnee von gestern.

Der Impreza zieht bereits aus dem Drehzahlkeller fast wie ein Turbodiesel hoch, vergessen ist das Warten bis zum Einsetzen des Turbo-Punchs. 5,4 Sekunden vergehen bis Tempo 100 km/h, dank des Allradantriebs geht dieses Manöver ohne Schlupf-Verlust und umso beeindruckender über die Bühne.

Theoretisch ist der STi 255 km/h schnell, macht also auch auf deutschen Autobahnen eine sehr gute Figur. Bei all der Freude über die brachialen Fahrleistungen darf man aber auch nicht darauf vergessen, dass so ein giftiges Tier auch einiges zu fressen haben will.

20 Liter Super Plus sind kein Problem, bevor Sie bei den derzeitigen Spritpreisen aber rückwärts vom Sessel kippen sei erwähnt, dass sich der Power-Impreza bei etwas leichterem Gasfuß auch mit 12 bis 13 Litern sportlich bewegen lässt. Bei einem Tankinhalt von 60 Litern muss man jedenfalls alle 350 bis 400 Kilometer einen Tankstopp einplanen.

Gab es beim Vorgänger das elektronische Mitteldifferenzial "DCCD" noch wahlweise, ist das "Driver controlled center differential" nun Standard und mittels Drehschalter zu steuern. Die Kraft lässt sich so stufenlos zwischen Vorder- und Hinterachse verteilen, in der Grundeinstellung bedeutet dies 65 Prozent nach hinten und 35 Prozent nach vorne.

Dreht man am Rädchen, so lässt sich eine Verteilung von bis zu 50:50 herstellen, bemerkbar machen sich diese Einstellungen für Otto-Normalverbraucher aber höchstens auf Eis- und Schnee.

Wer lieber der Bordelektronik die Arbeit überlässt, kann dies mittels Druck auf die "Auto"-Taste tun, die Informationen des Querbeschleunigungs-, des Gaspedal- und Bremspedal-Sensors werden so in bestmöglichen Vortrieb umgesetzt, das Verhältnis liegt dann bei 41:59.

Motorline.cc hatte die Möglichkeit, den Subaru Impreza WRX STi auf einer abgesperrten Schnee-Piste zu bewegen, der Fahrspaß sucht seinesgleichen. Mit spielerischer Leichtigkeit lässt sich der Subaru quer um die Kurven hetzen, sodass dem Fahrer das Lächeln noch Tage später ins Gesicht gemeißelt ist.

Das Auto ist jederzeit gut zu beherrschen und reagiert prompt auf die Befehle des Fahrers, in diesem Fall ist es von Vorteil, dass nicht ESP, ASR & Co das Steuer übernehmen, sondern der Fahrer das Kommando hat.

Wer viel beschleunigt, der muss auch viel bremsen. Damit auch diese Aufgabe weltmeisterlich umgesetzt wird, vertraut Subaru auf eine Brembo-Bremsanlage mit Sportwagen-Qualitäten.

News aus anderen Motorline-Channels:

Subaru Impreza 2.5 WRX STi - im Test

- special features -

Weitere Artikel:

Suzuki Snowfox mit Swift, S-Cross und Vitara

Bei Suzuki tollen wieder die Schneefüchse

Bis Ende März legt der Suzuki-Importeur die beliebten Modelle Swift, S-Cross und Vitara als Sondermodelle Snowfox auf. Das Motto dazu lautet "Baut auf Technik, vertraut auf Instinkt".

Do-it-yourself-Wartungen und -Reparaturen

Die perfekte Heim-Werkstatt für Motorrad- und Autoliebhaber

Für viele Motorrad- und Autoliebhaber ist eine eigene Heim-Werkstatt die Idealvorstellung. Zwischen Werkzeugschrank, Hebebühne und Schrauberhocker soll ein Bereich entstehen, in dem Wartungen, Reparaturen und Umbauten in Ruhe durchgeführt werden können.

Wie innovative Komponenten die Fahrzeugdynamik revolutionieren

Moderne Antriebstechnik im Wandel

Die Automobilindustrie erlebt derzeit eine technische Revolution, die weit über Elektromobilität hinausgeht. Während sich die Aufmerksamkeit oft auf Batterien und Elektromotoren richtet, vollziehen sich im Bereich der mechanischen Kraftübertragung ebenso bemerkenswerte Entwicklungen.

Auf der Suche nach einem neuen Autoreifen, kann man schnell feststellen, dass moderne Reifen mit Hinweisen auf besondere Witterungsresistenz versehen sind. Grund hierfür sind die klimatischen Veränderungen der vergangenen Jahre.

Pirelli P Zero: Jubiläum des sportlichen Reifen

P Zero: „Vorsicht bissig“ seit 40 Jahren

Wenn sich ein Reifen in den Asphalt verbeißt wie die Derivate des Pirelli P Zero, dann klappen die Hot Laps auch auf ungewohnter Piste. Zu Besuch bei Pirelli, inklusive Headquarter, Comer See und Temple of Speed

Elektrische Souveränität: Was moderne Elektroautos heute leisten

Elektroautos und was sie können

Elektroautos markieren einen Wendepunkt der Mobilität. Der elektrische Antrieb arbeitet präzise, leise und effizient, die Fahrzeuge integrieren sich in digitale Ökosysteme und in das Stromnetz.