AUTOWELT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Fiat Bravo 1,4 T-Jet Sport – im Test

Innenraum

Der Bravo sieht wie eine vergrößerte und nochmals dynamisierte Variante des Grande Punto aus. Die extreme Keilform lässt ihn optisch bereits im Stillstand das städtische Tempolimit überschreiten. Dass dieses Design nur noch eine eingeschränkte Sicht nach hinten erlaubt, wird echte Fans vermutlich kaum stören.

Sehr solide geriet die Verarbeitung, auch Materialauswahl und -qualität gehen in Ordnung: Chrom, schwarzer Glanzlack, Leder und stilsicher platzierte Farbtupfer ergänzen einander in ansprechender Weise. Ein Minus sind allerdings die extrem unübersichtlichen Grau-in-grau-Armaturen.

Beim Tachostand beginnt man an die Orientierungsregeln der Militärzeit zurückzudenken: „6 Uhr“ entspricht null km/h, „9 Uhr“ etwa 90 und „12 Uhr“ ungefähr 180 km/h. Erst sollte man das wieder verinnerlichen, bevor man an eine Ausfahrt bei tief stehender Sonne, Dämmerung oder sonstwie flachem Licht denkt.

Das Raumangebot kann sich sehen lassen, im Bravo müssen Passagiere weder vorne noch hinten ihr Schicksal bejammern. Gleiches gilt für das Gepäck, wenn man es erst einmal über die sehr hohe Ladekante gewuchtet hat. Außerdem gibt die weit aufschwingende Heckklappe nur eine schmale Öffnung frei.

Zur Erweiterung muss man zunächst die Sitzflächen hochklappen, bevor man die Lehnen (2:1) umlegen kann. Vorteil: die Kopfstützen muss man dazu nicht abnehmen. Nachteil: die Ladefläche ist nicht unbedingt eben.

Ablagen sind zahlreich vorhanden, wenn auch überwiegend von kompakter Größe. Die Sportsitze sind straff und nicht zu klein dimensioniert, ihr Seitenhalt ist zwar kein extrem sportlicher, im Alltag aber jederzeit ausreichend. Unzeitgemäß: das extra zu sperrende Tankschloss.

News aus anderen Motorline-Channels:

Fiat Bravo 1,4 T-Jet Sport – im Test

- special features -

Weitere Artikel:

Suzuki Snowfox mit Swift, S-Cross und Vitara

Bei Suzuki tollen wieder die Schneefüchse

Bis Ende März legt der Suzuki-Importeur die beliebten Modelle Swift, S-Cross und Vitara als Sondermodelle Snowfox auf. Das Motto dazu lautet "Baut auf Technik, vertraut auf Instinkt".

Toyota Aygo X Play im Test

Von A nach B unter 20.000 Euro

Selbst wenn man zum Aygo X Play das Design- und das Komfort-Paket dazubestellt, steht noch lang kein Zweier an erster Preisstelle. Unterwegs mit 998 ccm und 72 PS: Da ist immer Schwung nötig und hoffentlich fährt hinten keiner mit.

Wie innovative Komponenten die Fahrzeugdynamik revolutionieren

Moderne Antriebstechnik im Wandel

Die Automobilindustrie erlebt derzeit eine technische Revolution, die weit über Elektromobilität hinausgeht. Während sich die Aufmerksamkeit oft auf Batterien und Elektromotoren richtet, vollziehen sich im Bereich der mechanischen Kraftübertragung ebenso bemerkenswerte Entwicklungen.

Wie Gutachter nicht nur beim Geld sparen helfen

Was tun, wenn’s kracht?

Ein Verkehrsunfall bringt mehr als nur Blechschäden mit sich. Unsicherheit, der Stress der Regulierung und das Risiko, finanzielle Einbußen zu erleiden, sind meist mit an Bord. Hier kommen unabhängige Kfz-Gutachter ins Spiel.

Elektrische Souveränität: Was moderne Elektroautos heute leisten

Elektroautos und was sie können

Elektroautos markieren einen Wendepunkt der Mobilität. Der elektrische Antrieb arbeitet präzise, leise und effizient, die Fahrzeuge integrieren sich in digitale Ökosysteme und in das Stromnetz.

Der große Leitfaden zur optimalen Absicherung fürs Auto

Schadensfall, Haftpflicht, Vollkasko

Ein eigener PKW oder ein Motorrad bringen im Alltag einiges an Flexibilität und Freiheit. Allerdings bedeutet ein eigenes Auto auch ein gewisses Maß an Verantwortung und man muss sich auf der einen Seite um ausreichend Kraftstoff, Wartung und Reparaturen sowie um die Kfz-Steuern und einen passenden Versicherungsschutz kümmern.