CLASSIC

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Spätherbst-Wetter bei der Frühlings-Ausfahrt

Der Wiener Helmut Bernauer wiederholte seinen Vorjahrserfolg in eindrucksvoller Manier, auch TV-Star Barbara Karlich zeigte sich „wetterfest“.

Erstmals in der zehnjährigen Geschichte der „Alfa Classic Wachau“ spielte der Wettergott nicht mit: Regen, Wind, dazu spätherbstliche Temperaturen. Wovon sich die 60 teilnehmenden Teams aber nicht beirren ließen. Im Gegenteil: Sie erwiesen sich als total wetterfest. So auch TV-Liebling Barbara Karlich, die mit ihrem Verlobten Christoph Preitschopf eine Alfa Romeo Giulietta pilotierte.

„Es hat wirklich sehr großen Spaß gemacht – auch wenn das Wetter nicht gerade einladend war. Für mich war es die erste Veranstaltung dieser Art, und ich habe dabei viele neue Erfahrungen gemacht“, sagt Karlich, die im Anschluss direkt nach Bromberg zu Proben für das Theaterstück „Der Hexenkristall“ fuhr. Karlich spielt dabei die Hexe „Afra Schick“, Premiere ist am 29. Juli!

Voll des Lobes über die Fahrkünste des TV-Stars war auch Veranstalter Sepp Buxbaum: „Sie hat ihre Sache sehr gut gemacht, war mit unserem Geburtstagskind sehr gut unterwegs.“ Geburtstagskind? „Ja, die Giulietta feiert heuer ihr 50jähriges Jubiläum. Deshalb haben wir ja auch die ganze Veranstaltung darauf aufgebaut. Das musste einfach dementsprechend honoriert und gefeiert werden.“

Nicht als Aktive, dafür aber als begeisterte Daumendrücker dabei waren noch die Jazz Gitti und Schauspieler Freddy Schwardtmann, die sich bei der Mittagsrast in Hans Kellners In-Treff „Die Mühle“ in Maria Anzbach von ihrer besten Seite zeigten und mit den Teilnehmern viel Spaß hatten.

Überlegener Sieger dieser Gleichmäßigkeits-Rallye wurde nach drei Etappen und rund 390 Kilometern durch die Wachau Helmut Bernauer: Der Direktor der Sporthauptschule Wien-Schmelz konnte damit seinen Vorjahreserfolg eindrucksvoll bestätigen. Er pilotierte eine Giulietta Spyder, Baujahr 1960.

Rang zwei holte sich der Münchner Daniel Brosch (Giulietta/1964), Dritter wurde Sergio Fizotti (Giulietta Spyder/1960) aus Meran. Als bester Niederösterreicher landete Michael Weidenauer (Giulietta Sprint/1960) aus Korneuburg an der 16. Stelle.

Über den von Alfa Romeo Österreich – anlässlich des 50-Jahr-Jubiläums der Alfa Romeo Giulietta – gestifteten Sonderpreis, ein Wochenende mit der Scoula Sportiva (Flug, Aufenthalt, Fahrtechnik-Kurs, etc) durfte sich der Wiener Peter Landrichter freuen.

News aus anderen Motorline-Channels:

10. Alfa Classic Wachau

Weitere Artikel:

Wenn Genossen den Eid genossen

Helden auf Rädern: Shanghai SH760

Automobilbau in China? Vor 70 Jahren nahezu unvorstellbar. Dafür zeigte der SH760, wie schnell sich in diesem Land das Blatt wenden und man in diesem Spiel dazulernen kann. Ein Auto wie ein Spiegelbild der Lernkurve eines Landes.

Der internationale Kompromiss

Helden auf Rädern: Monteverdi Safari

Wenn keiner mehr luxuriöse Sportwagen möchte, liegt die Lösung nicht immer bei preisgünstigen Modellen. Luxuriöse Offroader sind eine probate Alternative, und so verhalf der Safari Monteverdi zum größten Erfolg der Firmengeschichte.

Wenig Auto, viel Design für viel Geld – eine Idee, die hätte funktionieren können. Die Optik eines Bonsai-Mercedes war für den Gurgel XEF dann aber doch zu wenig.

Die Schnellladefläche

Helden auf Rädern: Chevrolet S-10 EV

Noch seltener als der Chevy EV-1 war sein praktischerer und weit patriotischer Ableger. Der S-10 EV war ein Frühversuch elektrischer Nutzfahrzeuge, bei denen den Machern ein entscheidender Fehler passierte.

Die Opfer des Wunders

Helden auf Rädern: BMW Glas 3000 V8

Weil das Wirtschaftswunder schneller Wohlstand brachte, als es manche Firma recht war, griff Glas mit dem 3000 V8 gleich nach den Sternen. Dazu fehlte es dann aber doch an Strahlkraft.