CLASSIC

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Wettergott als Classic-Fan

Bei der 17. Auflage der ARBÖ Classic behielten die Teilnehmer - und die meisten Fahrzeuge - trotz frühsommerlicher Hitze kühlen Kopf.

In Admont-Weng im Gesäuse wurden am Freitag (12. Juni) die Teilnehmer auf die wunderschöne Strecke durch die österreichische Bergwelt geschickt. Gestartet wurde die Old- und Youngtimerrallye mit einer Le Mans-Beschleunigungsprüfung.

Tatkräftig unterstützt von ihren mit Roadbook, Stoppuhr und Taschenrechner ausgerüsteten Beifahrer(innen) lenkten die PilotInnen ihre Fahrzeuge präzise durch die kurvige Bergstrecke „Kletzenberg“ hinauf auf die Passhöhe Buchau, stets das Hochtor- und Buchstein-Massiv im Blickwinkel.

St. Gallen war Austragungsort der 2. Prüfung am Hauptplatz, organisiert von den Lancia-Freunden St.Gallen. Nach dieser Prüfung ging die Fahrt weiter durch die Alpenregion Nationalpark Gesäuse nach Kirchenlandl, wo Prüfung Nr. 3 vom MSC Salzatal auf dem Programm stand.

Durch die Bergwelt des Nationalparks Gesäuse über Hieflau mit einer Passierkontrolle in Gstatterboden ging es nach Johnsbach. Mit viel Präzision und Feingefühl lenkten die FahrerInnen unter Leitung der Freiwilligen Feuerwehr Johnsbach ihre Klassiker durch einen Geschicklichkeits-Parcours.

Unter den Augen zahlreicher Zuschauer und direkt vor der Bergkulisse der Gesäuseberge starteten die Teilnehmer wieder auf die wunderbare Strecke durch den Nationalpark Gesäuse. Über Admont führte die Strecke in die Zirnitzarena nach Hall.

Beim Bewerb „Lautlos“ bereiteten die Zuseher den Teilnehmern einen herzlichen Empfang. Nach 90 km wurden dieerschöpften Teilnehmer im Ziel des ersten Tages in Weng bei der Etappen-Zielprüfung willkommen geheißen.

Zitat eines Teilnehmers: "Ich habe gar nicht gewusst, dass das soviel Spaß macht. Ich freue mich schon auf den 2. Tag"

Am Etappenstartort Admont hieß es dann am Samstag (13. Juni) um 10:00 für die 90 Teilnehmer aus Österreich und Deutschland "Start frei" mit einer Start- und Bremsprüfung für die 2. Tagesetappe, die über 110 km in der Nationalparkregion Gesäuse, durchs Paltental und die Nationalparkregion Kalkalpen (Pyhrn-Priel) führte.

Der ARBÖ Selzthal richtete vor der Kulisse einer alten Dampflok am Bahnhofsvorplatz Selzthal die nächste Prüfung aus. Über Liezen und den Pyhrnpaß erreichten die Oldies Oberösterreich.

Auf den bergigen Straßen schlug das Herz jedes Old- und Youngtimerfahrers höher. Wer sich durch das satte Grün und die tollen Ausblicke in die Berge im Gesäuse bis dato hatte nicht beeindrucken lassen, war spätestens bei der Fahrt über Oberweng nach Rosenau begeistert. Über den Hengstpaß und Erbsattel in klarer Bergluft herrschten für die Cabrio- und Motorradfahrer die besten Wetterverhältnisse.

Beim Rüsthaus Oberreith, wo schon zahlreiche Zuseher im Bierzelt auf die Teilnehmer der ARBÖ Classic warteten, bereitete die Freiwillige Feuerwehr eine spektakuläre Prüfung vor. Nach einer kleinen Stärkung ging es retour vorbei an der Burgruine Gallenstein und dem Buchauersattel in Richtung Ziel nach Weng im Gesäuse.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ARBÖ Classic & ARL 2025

27. ARBÖ Classic rechnet mit Nennrekord

Am 6. und 7. Juni werden wieder bildhübsche Oldtimer die traumhafte Gesäuseregion rund um die Stiftsgemeinde Admont beglücken. Bei der 27. Ausgabe der ARBÖ Classic winkt ein Rekordergebnis.

Sogar in der DDR wurde der kleine VW produziert

20 Mythen und Fakten über den VW Polo, die Sie noch nicht gekannt haben

Der Volkswagen Polo gehört zu den erfolgreichsten Kleinwagen und blickt auf eine lange Modellgeschichte zurück. Hier erfahren Sie mehr über den Polo und 20 Mythen und Fakten, die interessante Einblicke in seine Entwicklung, Technik und Besonderheiten geben.

Ein Zwerg auf der Suche nach Identität? Streng genommen hatte der Rascal sogar viele, dazu mehrere Familiennamen und je nach Marke unterschiedliche Produktionsstandorte mit wilden Zuordnungen.

Die Opfer des Wunders

Helden auf Rädern: BMW Glas 3000 V8

Weil das Wirtschaftswunder schneller Wohlstand brachte, als es manche Firma recht war, griff Glas mit dem 3000 V8 gleich nach den Sternen. Dazu fehlte es dann aber doch an Strahlkraft.

Selten lag die Grenze zwischen Genie und Wahnsinn so nahe beinander wie beim Fiat Multipla. Da passt es nur gut, dass ihm sogar ein Leben nach dem Tod vergönnt war. In China. Als Elektroauto.