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Opel elektrifiziert den Manta

So will Opel ihren Klassiker zukunftsfit machen

Einen Blick in die Zukunft gewährt uns Opel mit dem Manta GSe. Einem restaurierten Original von 1970, den ein Elektro-Antriebsstrang unsterblich machen soll. Dabei kokettieren die Rüsselsheimer aber ein wenig mit ihrer eigenen Geschichte.

Roland Scharf

War es früher das “i” oder das “S” oder gar das “RS”, das eine besondere Version eines Autos auszeichnete, so ist es heutzutage definitiv der Buchstabe e. Jüngstes Beispiel kommt aus Rüsselsheim, wo man sich ja neuerdings sehr gerne seiner eigenen Historie bedient und sich nun jenem Modell annahm, das die aktuelle Formensprache inspirierte: Den Manta. Konkret den Manta A, also das Modell der ersten Serie, den man nun aufwändig auf Elektroantrieb umrüstete. Der Beiname lautet daher nicht GSI sondern GSe, und Opel spricht bei diesem Restaurationsprojekt auch sinnigerweise nicht von einem Restomod (eine Art des Restaurierens von Oldies, bei der neue Technik in die alte Hülle verbaut wird), sondern ElektroMod.

Der Antrieb besteht aus Komponenten aktueller Elektro-Opels, und der sogenannte Vizor, der durchgehende Kühlergrill, der Scheinwerfer, Markenlogo und eventuell verbaute Sensoren umschließt, kommt natürlich auch beim Opaopel zum Einsatz.
Und dennoch: Ein kleiner Faux Pas ist den Rüsselsheimern dann doch passiert. So will man den Klassiker unsterblich machen, heißt es. So gemahnt der Pressetext vor nicht mehr erhältlichen Ersatzteilen für den alten Benzinmotor oder drohenden Fahrverboten für alte Verbrenner. Dabei gab es kaum zuverlässigere Triebwerke als die alten Opel-Vierzlinder – und Oldtimer bleiben bis auf weiteres auch von jedem Fahrverbot ausgenommen.

Was aus diesem ehrgeizigen Projekt wird? Ja, das fragen wir uns auch. Opel schweigt darüber leider. Bis 2024 möchte man jede Baureihe elektrifizieren, heißt es, was auch durchaus zu begrüßen ist. Aber was ist jetzt mit dem Manta GSe? Gegen eine Kleinserie würde doch wirklich nichts sprechen, oder?

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