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Digitalwerbung auf Kopfschutz denkbar

Verantwortliche der Formel-1-WM überlegen, die neuen Halo-Schutzbügel als Laufband für Nachrichten und Werbebotschaften zu nutzen.

Die Formel-1-WM wird mit der Saison 2018 eine optisch äußerst weitreichende Veränderung erfahren: Alle Boliden müssen ab dem Auftakt Ende März in Melbourne mit dem neuen Sicherheitsbügel Halo ausgestattet sein. Das neue Element über dem Cockpit mag der Sicherheit dienen, sieht aber aus wie eine überdimensionierte Zahnspange. Damit nicht genug: Nun soll Halo auch neue Vermarktungsmöglichkeiten eröffnen.

"Die Formel-1-Chefs haben angesprochen, dass man dort digitale Displays integrieren könnte. Also liegt es an uns, daraus das Beste zu machen", so McLaren-Geschäftsführer Brown. Vorgestellt haben sich die Serienverantwortlichen LED-Anzeigen, die eine Art Liveticker nach dem Vorbild der Einblendung von Nachrichten oder Börsenkursen bei manchen Fernsehsendern darstellen könnten; laut Brown sei man für experimentelle Lösungen offen.

"Wie bei Börsenkursen im Ticker – so etwas in der Art könnte es sein; irgendeine Form von Nachrichtenübermittlung. Allerdings gibt es dabei natürlich Grenzen. Die Innenseite von Halo dürfen wir dafür nicht nutzen, weil der Fahrer keinesfalls abgelenkt werden soll", sagte der US-Amerikaner. "Wie alle anderen Bauteilen auch wird sich Halo verändern. Verglichen mit dem System heute wird es in fünf Jahren bestimmt schon ganz anders aussehen."

"Wir müssen dafür sorgen, dass es ein integraler Bestandteil des Autos wird. Heutzutage sieht es einfach nur wie angeschraubt aus", ist sich auch Brown bewusst. "Wenn es in den kommenden Jahren mehr in die Gesamtstruktur integriert wird, wird es auch optisch schöner. Es mag anfangs ein Kompromiss ein, aber es schafft uns nebenbei auch neue kommerzielle Möglichkeiten."

Von einem Sprecher der neuen Formel-1-Eigner hieß es: "Wir probieren verschiedene Dinge aus. Wie immer gilt: Manche werden vielleicht verworfen, andere setzen sich hingegen womöglich durch."

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