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Räikkönen zu McLaren? Kein Dementi

Der finnische Ferrari-Pilot wollte sich an den Wechselspekulationen nicht beteiligen, deutete aber zaghaft Gespräche mit McLaren an.

Kimi Räikkönen hat die Gerüchte, wonach er für die kommende Formel-1-WM-Saison von Ferrari zu McLaren wechseln könnte, weder bestätigt noch dementiert. Im Vorfeld des Grand Prix von Österreich erwähnte er jedoch Kontakte zwischen ihm und seinem ehemaligen Arbeitgeber, auch wenn es dabei nicht notwendigerweise um eine mögliche Nachfolge Fernando Alonsos gegangen sein muss.

"Klar, ich habe mich in der Vergangenheit viel mit ihnen unterhalten; ich war dort mal als Fahrer", führte Räikkönen die Gespräche auf alte Verbundenheit zurück. Deutlich schweigsamer ist der Finne, wenn es um seine konkrete sportliche Zukunft geht. Nachdem es schon in den letzen beiden Jahren nach seiner Ablösung bei Ferrari aussah, könnte es nun wirklich keinen neuen Vertrag für 2019 mehr geben.

Der mutmaßliche Grund heißt Charles Leclerc: Der amtierende Formel-2-Meister, der aktuell das Mittelfeld im unterlegenen Sauber-Boliden aufmischt, gilt als designierter Werkspilot der Scuderia. Fiat-Präsident Sergio Marchionne könnte ein Risiko eingehen und entgegen der eigenen Personalpolitik der jüngeren Vergangenheit einen unerfahrenen Piloten in den zweiten Ferrari setzen.

Räikkönen will sich damit – zumindest öffentlich – nicht beschäftigen und winkt ab: "Ich habe null Interesse daran, in den ganzen Schwachsinn reingezogen zu werden." Den Journalisten bei der FIA-Pressekonferenz rief er zu: "Ihr schreibt doch sowieso das, wofür ihr euch entscheidet, ob es wahr ist oder nicht."

Wie so oft betonte er, dass er sich über seine Zukunft selbst nicht im Klaren sei. Lust darauf, weiter in der Formel-1-WM an den Start zu gehen, dürfte der Ex-Weltmeister verspüren; nicht festlegen wollte er sich allerdings darauf, ob er seine Laufbahn bei Ferrari beenden wird. "Ich habe das schon 2007 gesagt – dann hat es irgendwann nicht mehr danach ausgesehen, und nun tut es das wieder. Man weiß nie", so Räikkönen.

Sollte Ferrari ihn vor die Tür setzen, böten sich Räikkönen nur wenige Optionen für einen Verbleib in der Weltmeisterschaft: Mercedes, Red Bull Racing und Renault dürften auch wegen seiner durchwachsenen Leistungen kein Interesse am 38jährigen haben, zumal sie damit ihre eigenen Juniorenprogramme endgültig ad absurdum führen würden; für die anderen Rennställe wäre der Finne wohl zu teuer.

Bliebe nur McLaren, sofern Alonso dort tatsächlich das Handtuch werfen sollte oder mit dem Team in die IndyCar-Serie wechselt. Es stellt sich jedoch die Frage, ob Räikkönen wirklich Lust darauf hat, mit dem britischen Team um Plätze im Mittelfeld zu fahren, zumal seine Formkurve schon seit Jahren eher nach unten als nach oben zeigt.

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