Formel 1

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Inhalt

Formel 1: Analyse

Wolff kündigt Kampf um Fixbonus an

Mercedes will verhindern, dass leistungsunabhängige Preisgelder, die mindestens 34 Mio. Euro pro Jahr einbringen, gestrichen werden.

Das Mercedes-Werksteam ist nicht bereit, im Zuge eines neuen Concorde Agreements ab der Formel-1-WM 2021 auf finanzielle Privilegien zu verzichten. Wenn die kommerziellen Rahmenverträge erstmals unter der Federführung des Rechteinhabers Liberty Media neu gestaltet werden, würde hart verhandelt, kündigte Toto Wolff in seiner Rolle als Sportchef der deutschen Marke an. "Es wird ganz sicher kein Spaziergang, wenn wir etwas abgeben sollen, was wir in den vergangenen Jahren erreicht haben", sagte er.

Es geht um viel Geld: Als fünffacher Konstrukteursweltmeister kassiert Mercedes derzeit jedes Jahr einen leistungsunabhängigen Bonus, der von noch mit Bernie Ecclestone ausverhandelten Verträgen herrührt. In der Saison 2017 war er 34 Millionen Euro wert; zuletzt ist er vermutlich sogar angewachsen und machte somit einen beträchtlichen Anteil am Gesamtpreisgeld von 114 Millionen Euro aus, das Mercedes 2018 kassierte.

Liberty Media, das auch durch Budgetmaßnahmen für mehr Chancengleichheit sorgen will, sind solche Fixboni, die auch Ferrari, McLaren, Red Bull Racing und Williams erhalten, ein Dorn im Auge. Wolff hingegen verteidigte diese: Mercedes habe lange um das zusätzliche Geld gekämpft, Daimler habe kräftig investiert und sei dabei Risken eingegangen.

"Als Mercedes in die Formel 1 eingestiegen ist, waren wir nicht konkurrenzfähig und hatten keine Vorzüge. Wir mussten uns aus einem Loch ziehen und wussten, dass wir Zugang zu Privilegien bekommen und ernster genommen werden, wenn wir Erfolge feiern. Wir sind froh, dass wir mit von der Partie und für den Sport ein wichtiger Akteur sind", meinte Wolff, "und es ist auch klar, dass jeder seine eigenen Ziele verfolgen muss."

Brown droht mit Ausstieg Brown droht mit Ausstieg Concorde Agreement fehlt Concorde Agreement fehlt

Ähnliche Themen:

Formel 1: Analyse

- special features -

Weitere Artikel

"Regierung verbietet Großveranstaltungen im Sommer: Damit ist auch die Ennstal-Classic abgesagt!" - erklären die Veranstalter auf ihrer Homepage.

Retro-Charme

Kawasaki W800 im Test

"Das ist aber eine Beauty" oder "Cooles Retro-Bike": Solche Ausrufe nebst dem obligatorischen "Daumen hoch" sind oft zu hören, wenn man mit der Kawasaki W800 vor dem Café ankommt.

Feiner Brite fürs Grobe

Land Rover Defender – schon gefahren

Der Land Rover Defender ist der rustikale kleine Bruder des luxuriösen Range Rovers. Sehr tauglich fürs Gelände sind beide. Doch wenn der Range-Rover seinen großen Auftritt auf dem Kiesweg zum Golf-Resort hat, so macht der Defender vor allem im groben Geröll Furore.

WRC: Fünf-Jahres-Vertrag mit Codemasters

Codemasters erhält ab 2023 WRC-Lizenz

Die britischen Rennspiel-Experten haben den Zuschlag für die offizielle WRC-Lizenz erhalten. Mindestens zwischen 2023 und 2027 kommen die offiziellen Games zur FIA World Rally Championship also von Codemasters.