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Vom Regen in die Traufe

Beim Grand Prix der historischen Formel 1 Boliden auf dem A1-Ring war Hubertus Bahlsen auf einem Lotus 81 Schnellster.

Der A1-Ring stand an diesem Wochenende ganz im Zeichen des Historischen Motorsportes. Neben Rennen der Historischen Tourenwagen, der Historischen Formel V und Super V, dem German Open mit Formel 3 Autos, und einem Rennen des Langstreckenpokals stand natürlich das Sonntagrennen der Historischen Formel 1, um den „FIA Cup for Thoroughbred Grand Prix Cars“ im Mittelpunkt des Renngeschehens.

Der „A1 Classic Grand Prix“ bot wirklich einen Blick in die Vergangenheit, glorreicher Tage auf dem alten Österreichring. Legendäre Formel 1 Autos mit klingenden Namen waren vertreten. Schon vor dem Start der Hitzeschlacht über 17 Runden gab es leider einen negativen Knalleffekt. Der Trainingsschnellste Schweizer Fredy Kumschik ( Williams FW07C-14) musste auf einen Start verzichten, da sein Wagen im Warm Up durch einen Pleuelschaden ausfiel.

Damit gingen die beiden Williams von Joaquin Folch (ESP) und Richard Eyre (GB) aus der ersten Reihe ins Rennen. Eyre gewann der Start souverän, führte bis zur 3. Runde, wurde aber dann von einem entfesselten fahrenden Hubertus Lotus (Lotus 81) an der Spitze abgelöst.

Jarama-Sieger Joaqin Folch aus Spanien fiel schon in der 1. Runde nach einer Kollission in der Castrol-Kurve mit einem Aufhängungsschaden an seinem Williams aus. Als Dritter reihte sich in der Folge Meisterschaftsleader Mike Whatley (Ensign N175) ein. Plötzlich heftig einsetzender Regen führte in der 13. von 17 Runden dann zum Rennabbruch. Da zwei Drittel der Renndistanz bewältigt waren, erhalten die Piloten volle Punkte.

Sieger Bahlsen war natürlich überglücklich:“ Es war ein tolles Rennen für mich, der Start hat perfekt geklappt. Es gab Öl auf der Strecke, man musste sich erst daran gewöhnen, um wieder voll zu fahren. Der A1-.Ring ist eine Superstrecke, begeistert war ich von der Organsiation und von den freundlichen Leuten.“

Im „FIA-Cup for Thoroughbred Grand Prix Cars“ führt nach Jarama, Spa-Francochamps, Donington und dem A1-Ring der Brite Mike Whatley (Ensign N175) weiter in der Meisterschaft.

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