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Irren ist menschlich

Es war ein klassisches Hoppala, das Vizemeister Franz Schulz und seinen Co-Piloten Martin Sztachovics beim Auftakt zur T-Mobile-Rallye-Staatsmeisterschaft eliminierte.

„Wir haben uns - so banal es klingt - von einem Papier des Veranstalters, das uns zweimal ausgehändigt wurde, verwirren lassen. Darin war angegeben, daß die Anzahl der Runden auf dem neuen Rundkurs beim Messegelände in Oberwart von drei auf zwei reduziert wird. Aus irgendeinem Grund haben wir uns eingebildet, daß das auch für den Rundkurs in Greinbach gilt. Und das war natürlich ein Blödsinn“, seufzte Schulz. „Ich könnte es mir natürlich einfach machen und die Schuld auf meinen Co-Piloten abwälzen, aber wir sind ein Team und ich hätte das Papier eben auch lesen sollen. Mitgefangen, mitgehangen.“

Das Unterschreiten der vorgeschriebenen Rundenzahl auf einer Rallye-Sonderprüfung wird bekanntlich mit Disqualifikation bestraft.
Der Favoritenstellung für die Formel 2-Kategorie war Schulz bis dahin noch nicht ganz gerecht geworden, was Schulz aber nicht weiter beunruhigt: „Wir haben einige Reserven gehabt, weil ich mich erst auf die nach der Jänner-Rallye umgebaute Schaltung gewöhnen wollte. Außerdem ist die OMV-Burgenland-Rallye ziemlich ausfallsträchtig, daher sind wir etwas vorsichtiger zu Werke gegangen.

Nach dem Ausfall von Herwig Hüfinger wollten wir Platz 2 hinter dem Golf von Christian Lippitsch nur noch nach Hause fahren, aber es hat halt nicht sein wollen. Wir stehen aber trotzdem wesentlich besser da als vor einem Jahr. Damals hatte ich mit dem Peugeot 306 GTI wirklich noch große Schwierigkeiten, inzwischen habe ich das Auto gut in der Hand und bin daher für die Pirelli-Lavanttal-Rallye am 4./6. April recht zuversichtlich. Die Saison ist noch sehr lang und wir müssen jetzt einmal schauen, ob Lippitsch dieses Tempo halten kann. Im letzten Jahr hat er auch sehr stark begonnen und dann mit Fortdauer der Saison immer weiter abgebaut.“

Für eines kann das Team des Präsidenten des MSK Mödling jedenfalls garantieren: „Wir sind nicht die ersten, denen dieser Fehler passiert ist, und wir werden sicher nicht die letzten sein. Aber das passiert uns jedenfalls nicht wieder. Aus Schaden wird man klug.“

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