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Lietz weiter top

Richard Lietz kann sich nach dem Monaco-Sieg auch in Silverstone mit Platz drei übers Podium freuen, solide Leistung der Lechner-Truppe.

Richard Lietz neuerlich am Podest

Und wieder ein Podiumsplatz für den Lietz-Express, diesmal in England, dem Mutterland des Motorsports.

Es ist extrem schwierig, im schnellsten Markenpokal der Welt konstant an der Spitze mitzufahren. Richard Lietz bewies auch auf dem selektiven Traditionskurs von Silverstone seine grossartige Form und stellte den gelben tolimit-Porsche wieder in die zweite Startreihe.

Richard Lietz: “Es ist erst mein zweites Antreten in Silverstone und durch meinen frühen Ausfall im Vorjahr fehlt mir die Erfahrung. Hier ist es durch die weiträumige Anlage auf dem ehemaligen Militärflugplatz besonders schwierig, die richtigen Brems- und Einlenkpunkte zu finden."

"Ich hatte einen guten Start und klemmte mich ans Heck des britischen Carrera-Cup-Siegers Richard Westbrook. Ein Überholmanöver wäre jedoch extrem riskant gewesen, da Westbrook sehr gut geblockt hat und ich meinerseits durch meinen Teamkollegen Christian Menzel sowie den mehrfachen Supercup-Sieger Patrick Huisman sehr stark unter Druck war. So gesehen bin ich mit meinem dritten Platz alles in Allem sehr zufrieden und freue mich schon auf das nächste Rennen in Indianapolis.”

Solide Leistung im Lechner-Team

Mit einer soliden Leistung wartete das Team der Walter Lechner Racing School beim sechsten Porsche-Supercuplauf der Saison in Silverstone (GB) auf : Die österreichische Mannschaft mit ihren Piloten Patrick Huisman (NL) und Alessandro Zampedri (It) holte mit den Rängen 5 bzw. 7 weitere wichtige Punkte für die Gesamtwertung.

„In Silverstone kann man nicht überholen. Nachdem wir im Training mit den Startplätzen 4 (Huisman) und 8 (Zampedri) nicht ganz mit der Spitze mithalten konnten, war klar, dass es ein schwieriges Rennen werden würde. So gesehen haben wir fast das Maximum heraus geholt. Generell können wir aber noch immer nicht zufrieden sein, wir fahren nicht dort, wo wir sein sollten“ bilanzierte Teamchef Walter Lechner nach dem Rennen.

Patrick Huisman erwischte in diesem keinen ganz optimalen Start und musste Chistian Menzel (D) ziehen lassen. Der niederländische Lechner-Pilot versuchte zwar alles, um den Deutschen wieder zu überholen - vergeblich: Dieser wehrte sich gekonnt und ließ Huisman keine Chance.

Alessandro Zampedri kam im Gegensatz zu seinem Teamkollegen gut weg und machte einen Rang gut. Allerdings nahm im Anfangsgewühl die Stoßstange seines Cup-997 Schaden, mit einer nicht mehr ganz optimalen Aerodynamik waren einem weiteren Vorwärtsdrang technische Grenzen gesetzt. Der Sieg im Silverstone-Rennen ging an den Deutschen Uwe Alzen.

Der Porsche Supercup wird Anfang Juli im Rahmen des Amerika-Gastsspiels der Formel 1 in Indy fortgesetzt, dort steigen an einem Wochenende gleich zwei Rennen.

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