MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Thomas Heuer feiert überlegenen Start-Zielsieg

Thomas Heuer gewinnt auf dem Wachauring souverän vor Kienbacher und Klammer, Pech für Norbert Kunz, er verliert mit Reifenschaden viel Zeit.

Österreichs kostengünstige Motorsportserie, der Suzuki Motorsport Cup feierte am Samstag in Melk auf dem Wachauring seine Saisonpremiere. Die von Zellhofer Motorsport bestens vorbereiteten Suzukis zeigten sich überaus standfest, alle 12 gestarteten Autos haben auch das Ziel passiert.

Dabei gab es durch Thomas Heuer einen niederösterreichischen Lokalsieg. Er setzte sich schon im Zeittraining entscheidend durch und konnte die Pole Position für einen überlegenen Start-Zielerfolg ausnützen:

„Mein Dank gilt meinen Mechanikern, sie haben den Wagen bestens vorbereitet, es gab nicht die geringsten Probleme, im Rennen hat alles perfekt geklappt. Dazu kommt, das Melk einfach meine Lieblingsstrecke ist. Für morgen Sonntag bin ich sehr zuversichtlich.“

Auf Platz Zwei landete der Oberösterreicher Dieter Kienbacher, er profitierte etwas vom Rückfall des Norbert Kunz. Trotzdem war er mit seiner Leistung sehr zufrieden: „Der Saisonauftakt war für mich perfekt, ich hoffe das noch an diesem Wochenende so weiter geht.“

Dritter in diesem 20 Minuten Rennen plus einer Runde wurde Mario Klammer, er klagte speziell über die Hitze im Cockpit: „Es war fürchterlich heiß, ich hoffe nach einer gewissen Eingewöhnungsphase, das ich wieder an meine alten Leistungen anschließen kann. Dann müsste auch ein Podiumsplatz möglich sein.“

Wolfgang Schörghuber wurde Vierter und strahlte im Ziel: „ Es war mein ersten Rennen überhaupt. Es hat mir unheimlichen Spaß gemacht, ich hoffe auf eine erfolgreiche Zukunft.“

Neu im Cup war auch Hermann Berger, der den fünften Platz belegte: „Am Vormittag hatte ich noch kleinere Probleme, die wurden aber rechtzeitig beseitigt. Dann konnte ich ein recht gutes Rennen fahren, ich hoffe morgen Sonntag wird es noch besser gehen.“

Absoluter Pechvogel des Rennens war aber der Amstettener Norbert Kunz. Er hielt sich 18 Minuten lang auf Platz Zwei, dann fiel er entscheidend zurück und wurde in der Endabrechnung nur mehr Sechster: „Ich konnte meine Verfolger ganz einfach nicht mehr halten, ein Reifenschaden führte zum Rückfall. Jetzt hoffe ich ganz einfach auf morgen Sonntag, da möchte ich zumindest aufs Podium kommen.“

Ergebnis 1. Rennen Suzuki Cup beim Castrol Pokal:

1. Thomas Heuer 20:41,130 Minuten, 2. Dieter Kienbacher + 7,254, 3. Mario Klammer + 8,720, 4. Wolfgang Schörghuber + 12,855, 5. Hermann Berger 14:372, 6. Norbert Kunz + 22,890, 7. Hubert Hasensteiner + 26:077, 8. Wolfgang Werner + 29,866, 9. Janos Puskadi + 31:555, 10. Roman Harrer +2 Runden, 11. Mario Schwarz + 3R, 12. Daniel Umgeher + 3R

Stand im Suzuki Cup 2006 nach einem Rennen:

1. Heuer 10 Punkte, 2. Kienbacher 8, 3. Klammer 6, 4. Schörghuber 4, 5. Berger 2, 6. Kunz 1

News aus anderen Motorline-Channels:

Suzuki Motorsport Cup 2006

Weitere Artikel:

Ford wird 2027 mit einem LMDh-Boliden in der Langstrecken-WM antreten, nicht in der amerikanischen IMSA-Serie: Ford-Sportchef Mark Rushbrook erklärt die Gründe

GP von Aserbaidschan: Qualifying

Nach Antonelli-Crash: Russell holt Baku-Pole

Während Max Verstappen und Kimi Antonelli auslassen, nutzt George Russell im Qualifying zum Grand Prix von Aserbaidschan 2026 die Gunst der Stunde

Bitterer Siegverlust für Alpine bei den 6 Stunden von Fuji und unerwarteter Toyota-Triumph - Wilder Crash in der LMGT3 sorgt für Diskussionen

Franco Colapinto reißt sowohl Teamkollege Pierre Gasly als auch Weltmeister Lando Norris aus dem Rennen: So erklärt der Alpine-Pilot seinen "großen Fehler" in Baku

Formel-1-Kalender 2027

Zehn Sprints - davon einer in Monaco!

Der Formel-1-Kalender für die Saison 2027 umfasst erwartungsgemäß 24 Rennen - Die Anzahl der Sprints wird auf zehn erhöht und umfasst eine interessante Auswahl