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Frust mit der Zeitnahme

Nach der achtwöchigen Sommerpause starteten die deutsche Langstreckenmeisterschaft und somit auch der Honda Civic Cup in die zweite Saisonhälfte.

Fotos: www.peleundbest.com

Honda trägt im Rahmen der VLN-Rennen auf der Nordschleife zwei Markencups aus, für den Civic Type R und den Roadster S2000. Die Civics entsprechen in ungefähr dem VLN-Serienwagen-Reglement und haben eine Leistung von circa 210 PS. Die Tirolerin Daniela Schmid fährt ein werksunterstütztes Fahrzeug.

Schmid und ihre deutsche Teamkollegin, die Journalistin Anja Wassertheurer, waren beim "Grenzlandrennen" über 4 Stunden mit einem von Honda neu aufgebauten Fahrzeug am Start. Vielversprechend absolvierten sie das Zeittraining mit einer hervorragenden Zeit von 10 Minuten und 20 Sekunden, was einen Startplatz mitten unter der direkten Konkurrenz sichern sollte.

Doch es kam alles anders als geplant. Ein defekter Transponder führte dazu, dass diese schnellste Runde nicht gewertet wurde und der Honda einen Startplatz am Ende des Feldes erhielt. Daniela Schmid: „Damit war das Rennen für uns so gut wie gelaufen, denn ich steckte komplett im Verkehr fest und konnte nur schwer Zeit auf unsere Gegner gut machen. Im Honda Civic Cup, wo die Dichte sehr groß ist, hat man keine Chance, etwas zu erreichen, wenn man so in ein Rennen startet. Wieder ein Mal ein Wochenende zum Abschreiben, da helfen auch die hervorragenden Zeiten nichts, wenn sie nicht anerkannt werden.“

Für das 6-Stunden-Rennen am 15. September hofft Schmid, „dass wir mehr Glück haben und endlich ein Ergebnis einfahren können, das unsere Leistung widerspiegelt“.

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