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Der Böse Golf fährt mit

Auch VW Motorsport setzt jetzt wieder auf den VW Golf GTI beim 24h-Rennen am Nürburgring - mit 300 Turbo-PS. Weitere Projekte sind in Zukunft möglich.

Motorsport-Guide

Volkswagen kehrt mit zwei Golf GTI zum größten Autorennen Europas zurück: Die beiden werksseitig aufgebauten und eingesetzten Rennwagen nehmen am 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring (07.-10. Juni) teil. Mit den auf serienmäßigen Golf GTI basierenden, aber deutlich modifizierten, 300 PS starken Tourenwagen knüpft Volkswagen an eine lange Breitensport-Tradition der Marke an, die sich auch auf das 24-Stunden-Rennen in der Eifel erstreckt.

Der GTI als Ikone aller sportlichen Kompaktwagen leistet in der aktuellen Rennversion 220 kW/300 PS – genau 100 PS oder 50 Prozent mehr als in der Serie. Der Zweiliter-TFSI-Turbomotor gibt seine Kraft an ein DSG-Doppelkupplungsgetriebe mit sechs Gängen weiter. Entwickelt wurde der Rennwagen in nur vier Monaten von Volkswagen Motorsport. Neben eigenen konstruktiven Lösungen profitierten die Techniker dabei von den im Konzernverbund verfügbaren Ressourcen und rennerprobten Entwicklungen.

Beim Vier-Stunden-Langstreckenrennen auf dem Nürburgring am 12. Mai bewies der Golf GTI in den Händen von Dr. Ulrich Hackenberg, Bernd Ostmann und René Rast mit Platz vier in der Klasse SP3T auf Anhieb Schnelligkeit und Standfestigkeit. François Verbist und Jimmy Johansson bereiteten sich im gleichen Rennen in einem Cup-Polo auf den 24-Stunden-Marathon vor. "Trotz der kurzen Entwicklungszeit haben wir ein anspruchsvolles Testprogramm aufgestellt, das der Golf GTI sehr zuverlässig absolviert hat", unterstreicht VW- Motorsportchef Kris Nissen. "Wir sind gut vorbereitet und wollen den Fans zeigen, was der Golf GTI kann. Es ist durchaus denkbar, dass dieser Einsatz einen Impuls für künftige Breitensport-Projekte gibt."

Diesel: VW gegen Alfa und BMW

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