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Hilfe von oben

Am Samstag konnte Markus Eckerstorfer auf Hilfe durch den Wettergott zählen, am Sonntag hielt er sich aus allen Troubles heraus.

Foto: Johann Vogl

Im freien Training musste das Team Eckerstorfer Motorsport wie erwartet feststellen, dass man an diesem Wochenende Unterstützung von oben benötigte, um den fehlenden Top Speed durch fahrerische Leistung gutzumachen.

Diese Unterstützung durch Regen kam im Quali leider um zehn Minuten zu spät: Die ersten Runden konnten noch bei trockenem Wetter gefahren werden, wo Markus Eckerstorfer sich auf den 5. Platz qualifizierte. Lackinger konnte sich die Pole sichern.

Der Regen hielt wie erwünscht bis zum ersten Rennen am Samstag durch. Bei strömenden Regen ging es zum ersten Mal auf die Gegengerade, wo sich die Sichtdistanz bis zur Höhe der Windschutzscheibe verkürzte - und das bei Tempo 210 km/h.

In der 2. Runde konnte Eckerstorfer feststellen, dass er schneller fahren konnte als der direkt vor ihm liegende Josef Unterholzer. Er konnte wegen der starken Gischt nicht am Südtiroler vorbei, da das Risiko für einen Crash zu hoch gewesen wäre. Hollerweger musste sich von Unterholzer und Eckerstorfer in der Nocksteinkehre überholen lassen.

Drei Runden vor Schluss machte Unterholzer einen Fehler beim Anbremsen zu Bridgestone-Schikane, wo er sich und Georg Steffny auf unsanfte Art und Weise in den Notausgang beförderte. Für Markus Eckerstorfer zahlte sich Zurückhaltung wieder einmal aus und fuhr auf den tollen 2. Platz.

Das 2. Rennen ging in gestürzter Reihenfolge der ersten Acht des 1. Rennens am Sonntag über die Bühne. Diesmal meinte es der Wettergott mit den zahlreich erschienenen Zuschauern sehr gut. Bei Sonnenschein ging es los. Eckerstorfer wusste: "Nur mit Hilfe der Konkurrenz die einen Fehler macht, kann ich mich nach vorne arbeiten." - Doch die Fehler hielten sich in Grenzen.

Ein stark fahrender Gustl Engeljahringer kam am Ausgang der Nocksteinkehre mit dem Heck in Kies und drehte sich auf Platz 3 liegend. Eckerstorfer konnte sich kurz auf Platz 4 vorarbeiten, wo er aber kurz drauf zwei Windschattenduelle auf der langen Gegengeraden verlor und sich auf Platz 6 einreihen musste. Von hinten machte Fuhrmann und Stepanek Druck auf den langen Geraden, die Eckerstorfer durch tolle 2. Sektor Zeiten in Schach halten konnte.

Lackinger konnte das Rennen vor Leitner und Hollerweger gewinnen. Leitner Jun. wurde bei der Nachkontrolle aus der Wertung wegen unerlaubten Fahrwerksteilen genommen; somit rückte Hollerweger auf Platz 2 vor gefolgt von Georg Steffny.

Markus Eckerstorfer nach dem Rennen: " Danke an das Team, für den tollen ersten Lauf, für die tolle Setup-Arbeiten. Leider hat es heute nicht geregnet, weil da sicher wieder ein tolles Ergebnis heraus schauen hätte können. Mehr wie Platz 5 im trockenem ist für mich heute nicht drinnen gewesen. Am Slovakiaring werden die Karten neu gemischt, wo wir sicher wieder voll dabei sein werden"

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