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Porsche Carrera Cup Asien

Rang 3 als Schadensbegrenzung

Das Beste aus einem schwierigen Rennen machte heute Sonntag Martin Ragginger beim fünften Lauf des Porsche Carrera Cup Asien in Zhuhai.

Foto: PCCA

Nach einem verpatzten Start verlor der Polesetter gleich zu Beginn mehrere Plätze. Obwohl das Überholen auf der 4,3 Kilometer langen Strecke in der chinesischen Provinz Guangdong als schier unmöglich gilt, blies „Raggi“ erneut zur Aufholjagd und sicherte sich schließlich noch Rang drei.

Schon beim ersten Rennen am Vortag hatte der 25-jährige Salzburger seine Pole Position nicht nützen können, als auf dem Weg in die Startaufstellung die Radaufhängung am Porsche GT3 Cup des Eagle Teams gebrochen war. In der Meisterschaft liegt Martin Ragginger nun mit vier Punkten Rückstand auf den Neuseeländer Earl Bamber auf Rang 2.

Es gibt Rennstrecken, da läuft es wie von selbst. Und es gibt Rennstrecken, da will es einfach nicht klappen. Für Martin Ragginger, gehört der Zhuhai International Circuit in China ganz eindeutig zu Kategorie zwei. Dabei war „Raggi“ als dreifacher Saisonsieger und Tabellenführer zum dritten Rennwochenende des Porsche Carrera Cup Asien gekommen und im Qualifying prompt die nächste Doppel-Pole geholt.

Nach P7 im gestrigen Samstag-Rennen schlug der Zhuhai-Fluch auch heute Sonntag erbarmungslos zu. Dieses Mal schaffte es der 25-Jährige immerhin bis in die Startaufstellung – gestern hatte die Radaufhängung bereits auf der Runde aus den Boxen den Dienst quittiert.

Der eigentliche Start war dann jedoch mehr als durchwachsen, gleich in der ersten Kurve verlor der Pilot des Eagle Teams einige Plätze. Die darauf folgende Aufholjagd brachte ihn schnell zurück auf P3, mangels Überholmöglichkeiten auf dem Retorten-Kurs von Zhuhai war damit allerdings das Maximum erreicht. Der 22-jährige Neuseeländer Earl Bamber holte sich den zweiten Sieg des Wochenendes vor Rodolfo Avila aus Macau.

Nach fünf Saisonrennen übernimmt Bamber damit auch die Tabellenführung und liegt vor den nächsten Läufen Anfang Juli in Ordos vier Punkte vor Martin Ragginger.

„Heute hat man wieder einmal gesehen, wie eng es in Porsche-Markenpokalrennen zugeht: Da gewinnt man die ersten drei Rennen überlegen und holt alle fünf Pole Positions des Jahres – und nach zwei weniger perfekten Rennen liegt man in der Meisterschaft nur noch auf Platz zwei“, zieht Martin Ragginger nach dem durchwachsenen Wochenende Bilanz.

„Hätten wir im Cup dasselbe Punkteschema wie in der Formel 1, wo der Sieger sieben Zähler mehr bekommt als der Zweitplatzierte, dann wäre die Sache einfacher. So sind es nur zwei Punkte, das ist es natürlich schwer, einen Vorsprung herauszufahren. Und ein technischer Defekt wiegt doppelt und dreifach.“

Nichts desto trotz geht Martin Ragginger optimistisch an die nächsten Herausforderungen heran: Während der Carrera Cup Asien erst Anfang Juli in Ordos weitergeht, stehen für Martin Ragginger bereits am kommenden Wochenende wieder die ADAC GT Masters auf dem Programm – dann auf seiner Lieblingsstrecke Spa-Francorchamps, wo Martin bereits das legendäre 24-Stunden-Rennen gewinnen konnte.

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