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Neues Leben, neue Baustellen

Sebastien Loeb spricht nach seiner ersten WTCC-Saison offen über seine Mankos: Vor allem das Zweikampfverhalten muss besser werden…

Zweikampfverhalten und Abstimmung: Das sind die Bereiche in denen sich Sebastien Loeb nach eigener Einschätzung in der WTCC-Saison 2015 steigern muss.

Der neunmalige Rallye-Weltmeister, der bei der bevorstehenden Rallye Monte Carlo ein zunächst einmaliges Comeback im Rallyeauto gibt, hatte sich 2014 mit Citroen erstmals vollständig auf den Rundstreckensport konzentriert, nachdem er vorher neben seinen Verpflichtungen in der WRC immer wieder bei Sportwagenrennen - darunter 2013 eine ganze Saison in der FIA GT-Serie - gestartet war.

Nach einem Sieg beim Saisonauftakt in Marrakesch hatte Loeb die Gesamtwertung der WTCC kurzzeitig angeführt, war nach nur einem weiteren Sieg im Verlauf der Saison aber hinter seine Teamkollegen Jose-Maria Lopez und Yvan Muller zurückgefallen. "Wenn man sich die Ergebnisse in dieser Saison ansieht, erkennt man, dass ich vor allen in den zweiten Rennen viele Punkte verloren habe, weil ich nicht so viele Autos überholt habe wie Yvan und vor allem Pechito (Lopez; Anm. d. Red.), der sehr viel überholt", sagt Loeb.

Nachdem er im Laufe des Jahres in mehrere Kollisionen war, darunter zwei mit Muller, verwickelt war, erkennt Loeb bei seinem Verhalten im Kampf Rad-an-Rad Steigerungsbedarf: "Meine fehlende Erfahrung im Rennsport ist auf jeden Fall ein wichtiger Faktor. Yvan fährt seit zehn Jahren hier", so Loeb. "Ich weiß, an welchen Punkten ich arbeiten muss, aber das ist für mich das schwierigste. Zum richtigen Zeitpunkt überholen, meinen Platz verteidigen und beim Fahren im Verkehr das richtig Timing zu finden: Das sind Bereiche, in denen ich mich steigern muss."

Darüber hinaus will er seine Fähigkeiten zur Abstimmung des Autos verbessern, nachdem er feststellen musste, dass Defizite beim Handling im Rundstreckensport schwieriger auszugleichen sind als im Rallyesport. "In der WTCC ist es viel wichtiger, die Abstimmung des Autos auf jede einzelne Strecke anzupassen", sagt Loeb.

"Im Rallyesport braucht man zwar auch eine gute Abstimmung, aber schon mit einem durchschnittlich gutem Setup kann man gute Zeiten fahren", so Loeb. "Bei vielen Rallyes habe ich die erste Wertungsprüfung mit einer Abstimmung gestartet, die ich anschließend bis ins Ziel nicht mehr verändert habe, weil das Gefühl gut war. Ich habe mich um die Abstimmung gar nicht gekümmert."

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