MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Huffs Plan: 2014 lernen, 2015 siegen

Der Lada-Neuzugang sieht die Saison 2014 als Übergangsjahr an, in dem er und das Team die Basis für zukünftige Erfolge legen wollen.

2012 noch Weltmeister mit Chevrolet, 2013 eine Übergangssaison im Seat und nun der Wechsel zur großen Unbekannten Lada. Rob Huffs Schicksal zeigt auf beeindruckende Weise, dass auch Talent und sportliche Erfolge im Motorsport nicht immer ein Karriereturbo sind. In dieser Saison fährt der Ex-WTCC-Champ zwar wieder in einem Werksteam, allerdings in einem, dessen sportliche Erfolge noch auf sich warten lassen.

Zwar wurde durch die Einführung des neuen Reglements der bisherige Technikrückstand potentiell nivelliert, dennoch ist Huffs Prognose für die Saison 2014 recht zurückhaltend. "Es ist schwierig, sich genaue Ziele zu setzen. Andere Team haben das Auto schon seit langer Zeit und werden weit vor uns sein", sagt der Brite mit Blick auf die Konkurrenz von Citroën, die im Gegensatz zu Lada schon seit Monaten mit dem neuen Auto testet.

Lada hingegen ist mit den neuen Granta weniger als zwei Monate vor dem Saisonbeginn noch keinen Meter gefahren. Daher geht Huff auch nicht davon aus, von Beginn an in einem Auto zu sitzen, mit dem er an die Spitze fahren kann. Die kommende Saison sei vielmehr ein Übergangsjahr. Er meint: "2014 geht es darum, rasch Fortschritte zu machen, damit 2015 überaus erfolgreich wird."

"Ich denke, das Team wird sich bei der Weiterentwicklung des Granta zunächst auf James [Thompson; Anm.] und mich verlassen, obwohl auch das Feedback unseres jungen Teamkollegen Michail [Koslowski; Anm.] sehr wichtig ist", so Huff. "Wir müssen die Bereiche feststellen, an denen wir in der Frühphase der Saison arbeiten müssen und das Jahr 2014 zu nutzen, um das Team zusammenzuschweißen, zu verstehen, wie alles funktioniert und und ein solides Paket für 2015 und darüber hinaus aufzubauen."

Die Änderungen des technischen Reglements stoßen bei Huff auf volle Zustimmung. "Soweit ich mich zurückerinnern kann, waren Tourenwagen immer ziemlich gleich. Dass das Feld nun voller neuer Autos und neuer Hersteller ist, zeigt, dass die WTCC voranschreitet. Es wird schneller, lauter, aggressiver und sollte die Meisterschaft spektakulärer machen."

News aus anderen Motorline-Channels:

WTCC: Interview

Weitere Artikel:

F1 hält an Katar und Abu Dhabi fest

Jetzt droht der Super-GAU

Die Situation im Nahen Osten ist weiterhin mehr als fragil - Im schlimmsten Fall für die Formel 1 gewinnt Kimi Antonelli den WM-Titel 2026 auf der heimischen Couch

Wilder Singapur-Sprint

Russell-Crash & McLaren-Kollision

Max Verstappen siegt in einem wilden Singapur-Sprint, bei dem George Russell crasht, beide McLaren miteinander kollidieren und nur 13 Autos das Ziel sehen

Hintergründe DTM-Finale Hockenheim

Hockenheim: Die große DTM-Galerie

Porsche Pilot Preining schaffte im badischen Motodrom von Hockenheim am vergangenen Wochenende mit einem weiteren Podiumserfolg den Sprung an die Spitze. Seine fünf Mitbewerber, die vor dem großen Showdown auch noch Chancen auf den Titel hatten, mussten sich mit den weiteren Plätzen begnügen.

Lando Norris' bittere Realität

Verliert McLaren den Anschluss?

Lando Norris ist nach dem Wochenende in Austin ernüchtert: Red Bull hat in der Konstrukteurs-WM gleichgezogen und McLaren auf Rang vier verdrängt

GP von Singapur: Bericht

Verstappen siegt erstmals in Singapur!

Max Verstappen hat zum ersten Mal den Großen Preis von Singapur gewonnen - Charles Leclerc und Kimi Antonelli auf dem Podium