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WEC: News Lotus CLM P1/01, WEC, Bahrain, 2014

Lotus LMP1: Neues Outfit, neuer Name

Der Name Lotus wird aus der Langstrecken-WM verschwinden – der bisherige Konzessionär wird seinen LMP1 für 2015 als ByKolles melden.

Der prominente Name Lotus wird 2015 nicht mehr in der LMP1-Klasse der Langstrecken-WM vertreten sein. Das deutsche Team wird in der neuen Saison unter dem Namen ByKolles antreten. Die Mannschaft wird bis zum Ablauf der Nennfrist am 27. Januar ein Auto für die acht Läufe des Jahres einschreiben. Eine Startgarantie bedeutet dies nicht, denn erst Anfang Februar wird die WEC über die Vergabe der Startplätze entscheiden.

Der CLM P1/01, der in der zweiten Saisonhälfte 2014 debütierte und meist von technischen Problemen eingebremst wurde, soll im Wettbewerb dieses Jahres deutlich besser aussehen. Das Team hat umfangreiche Umbauten eingeleitet. Die bisher sehr kritische Hinterachse des Prototypen wurde bereits komplett neu entworfen. Außerdem zog man aus den anhaltenden Problemen mit dem Hewland-Getriebe Konsequenzen. Im neuen Jahr arbeitet man mit Xtrac zusammen.

Auch an anderer Stelle könnte einen einen Umschwung geben. Die Mannschaft führt seit Ende des vergangenen Jahres intensive Gespräche mit Dunlop. Der Reifenhersteller möchte den Weg zurück in die LMP1-Klasse finden. Man sucht nach einem entsprechenden Partner, um ausgiebige Entwicklung betreiben zu können. Für private LMP1-Teams wäre eine solche Zusammenarbeit optimal, da Michelin seine Pneus sehr auf die Allradler der drei Werke trimmt. Auf Fahrerseite ist beim Ex-Lotus-Team noch nichts fixiert. Man hat Interesse an einem Verbleib von Pierre Kaffer, kann sich auch ein festes Engagement von Simon Trummer gut vorstellen.

Mit dem Namenswechsel des Teams dürfte auch eine erhebliche Veränderung des Designs einhergehen. Vom klassischen Schwarz-Gold aus Lotus-Zeiten wird man sich mit großer Wahrscheinlichkeit trennen. In welchen Farben die Mannschaft in der Saison 2015 antreten wird, steht derzeit noch nicht fest. Das äußere Erscheinungsbild des Fahrzeuges dürfte nicht zuletzt von potenziellen Sponsoren abhängen, die in den kommenden Wochen an Bord geholt werden sollen.

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