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Davidson fordert besseres Regenlicht

Toyota-Fahrer Anthony Davidson macht sich nach dem Unfall seines Teamkollegen Nakajima Sorgen um die Sicherheit bei nassen Bedingungen.

Die Vorfreude auf den zweiten Lauf der Langstrecken-WM 2015 auf der spektakulären Strecke von Spa-Francorchamps wurde getrübt, als es gleich beim Trainingsauftakt zu einem schweren Unfall kam: Toyota-Pilot Kazuki Nakajima war auf regennasser Fahrbahn in das Heck des Audis von Oliver Jarvis gerast und hatte sich dabei einen Wirbelbruch zugezogen. Teamkollege Anthony Davidson fordert nun Konsequenzen.

"Was Kazuki in Spa passiert ist, ist der Alptraum jedes Fahrers", so der amtierende Langstrecken-Weltmeister gegenüber Autosport. "Ich fühle mich ein wenig unverstanden, weil keiner weiß, wie es ist, da draußen in der Gischt zu fahren." Der Brite hat vor allem etwas an den Voraussetzungen bei nassen Bedingungen auszusetzen: "Die Regenlichter sind alle insgesamt zu dunkel. Sie müssten heller sein und an allen Autos blinken, an den GT-Autos noch mehr als an den Prototypen. Sie sollten blinken, wie in der Formel 1. Es gibt schon einen Grund dafür, warum die Lichter an Flugzeugen blinken."

Eine einheitliche Regelungen, was die Helligkeit der Regenbeleuchtung betrifft, ist jedoch nicht unkompliziert, wie Christopher Reinke, Gesamtprojektleiter bei Audi, erklärt: "Es wurde diskutiert, aber wie soll man das messen? Beim Vorbeifahren, in welchem Winkel, oder in einem Lichttunnel? Es wurde einfach zu komplex."

Außerdem wäre eine Veränderung der Lichtsysteme problematisch, weil die derzeitig an der ablaufenden Kante des Heckflügels angebrachten Regenlichter sonst die Freiheit des aerodynamischen Designs einschränken könnte. Der Unfall von Nakajima, der mit dem langsamen Audi von Jarvis nicht rechnen konnte, da dieser auf der Kemmel-Geraden für den Japaner erst auftauchte, als jener von Markenkollege Marcel Fassler überholt wurde, sei mit helleren Lichtern ohnehin nicht zu verhindern gewesen, meint dazu ACO-Sportchef Vincent Beaumesnil.

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