MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Nakajima nach Crash außer Gefecht

Der Toyota-LMP1 der Weltmeister Buemi und Davidson bleibt nach Unfall von Kazuki Nakajima in der Garage, der Japaner muss pausieren.

Nach einem Unfall von Kazuki Nakajima im ersten freien Training zum Langstrecken-WM-Lauf in Spa-Francorchamps muss Toyota für die Startnummer 1 ein Ersatzchassis neu aufbauen. Die Arbeiten werden bis Freitag Vormittag dauern, somit kam auch eine Teilnahme an der zweiten Trainingssession nicht in Betracht – ein herber Rückschlag gleich zum Auftakt.

Nakajima war nach rund einer Stunde der 90minütigen Session bei Regen mit dem Audi-LMP1 von Oliver Jarvis (Startnummer 8) kollidiert. Auf der langen Kemmel-Geraden nach der Raidillon-Kurve hatte der Japaner durch starke die Gischt eines vorausfahrendes LMP2-Autos den Audi R18 übersehen und war ihm mit großer Wucht ins Heck gefahren. Der Japaner ist laut Toyota unverletzt, wurde aber im Krankenhaus genauer untersucht. Am Rennen wird er nicht teilnehmen können.

Zum Start der zweiten Session fehlte außerdem besagter Audi, der erhebliche Schäden am Heck aufwies. Das Team arbeitete unter Hochdruck an den Reparaturen. Ebenfalls vorerst in der Garage: Der CLM P1/01 von ByKolles. Simon Trummer war am Ende des ersten Trainings in die Streckenbegrenzung geflogen und hatte dabei den Vorderwagen demoliert. Da das Team nur eine Version der brandneuen Nase dabei hat, müssen die Schäden schnellstmöglich per neuer Laminierung repariert werden.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WEC: Spa-Francorchamps

Weitere Artikel:

Alex Marquez fährt am dritten und letzten Testtag in Sepang Bestzeit - Auch bei der Sprint-Simulation zeigt der Gresini-Ducati-Fahrer eine starke Pace

Ferrari zeigt aktive Aerodynamik

Aktive Aero - Fans kritisch: "Billiges Gimmick"

In einem Video können sich Formel-1-Fans die aktive Aerodynamik am Ferrari SF-26 in Aktion anschauen - Nicht alle sind von der neuen Technik begeistert

Kurz vor dem Formel-1-Test in Bahrain hat McLaren das finale Design für den MCL40 von Lando Norris und Oscar Piastri präsentiert: Die Farben sind keine Überraschung

Nikolas Tombazis ist überzeugt, dass die neuen Formel-1-Systeme ab 2026 so gestaltet sind, dass sie sowohl an die Autos als auch an die Strecken angepasst werden können