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WEC: Spa-Francorchamps

Trotz Ausfall: ByKolles setzt Fokus auf Le Mans

Temperatur-Probleme mit der Bremse und viele weitere Technikschwierigkeiten zwangen das ByKolles Team zur Aufgabe, doch die Updates machen Mut für Le Mans.

Mit großen Hoffnungen und einem überarbeiteten CLM P1/01 war das Team ByKolles zum zweiten Saisonlauf der Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC in Spa-Francorchamps angetreten, doch nach dem Saisonauftakt in Silverstone war das Rennen für das Team auch in Belgien frühzeitig beendet. Vitantonio Liuzzi, Simon Trummer und Christian Klien mussten nach rund zwei Stunden aufgrund technischer Probleme aufgeben.

Liuzzi hatte das Rennen mit einem Doppelstint begonnen, wurde aber frühzeitig an die Box gezwungen: "Der Start war sehr gut. Selbst als wir zu Beginn Untersteuern hatten, waren wir wirklich konstant", resümiert der Italiener. "Leider hat ein Temperaturproblem bei den Bremsen dafür gesorgt, dass ich vorzeitig reinkommen musste", erklärt er.

Das Steuer übernahm der ehemalige GP2-Pilot Simon Trummer, der ebenfalls auf einen Doppelstint gehen sollte: "Wir hatten eine gute Pace, aber leider traten einige Probleme auf und ich musste an die Box zurück", sagt der Schweizer, der nicht viel zum Fahren kam. Nach rund zwei Stunden war das 6-Stunden-Rennen von Spa für ByKolles beendet - noch bevor der Vorarlberger Christian Klien ans Steuer durfte.

"Spa nimmt keine Gefangenen, und wir sind unter harten Bedingungen gefahren", erklärt Einsatzleiter Boris Bermes, nachdem heftiger Regen schon am Donnerstag für schwierige Verhältnisse sorgte. "Glücklicherweise wurde das Wetter für das Qualifying am Freitag besser, und wir konnten uns auf Rang neun qualifizieren. Die Fahrer und das Team haben unter diesen schwierigen Umständen einen großartigen Job gemacht", lobt er seine Schützlinge.

Für das ByKolles-Team geht es nun darum, sich bestmöglich auf den Saisonhöhepunkt vorzubereiten: die 24 Stunden von Le Mans. Doch dafür herrscht Zuversicht: "Die neuen Komponenten und Updates am Auto haben eine positive Entwicklung zur Folge gehabt, und unsere Performance hat sich verbessert", unterstreicht Bermes. "Jetzt arbeiten wir an der Zuverlässigkeit."

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