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Formel 1: News

Gene Haas: „Werden die Leute überraschen“

Das Haas-F1-Team will von Beginn an zuverlässig und standfest sein, doch die Zeit drängt. Gene Haas gibt sich selbstbewusst.

Mit Spannung wird 2016 das Debüt des neuen Haas-Teams erwartet, die so gut vorbereitet sein sollten, wie kein Team seit dem Einstieg von Toyota 2002. Die Amerikaner haben sich mehr als eineinhalb Jahre auf die neue Herausforderung vorbereitet, wenn der Startschuss in Australien fällt. Zwar waren die jüngsten Neulinge wie HRT, Lotus (später Caterham) und Virgin (heute Manor-Marussia) in diesem Jahrtausend eine sportliche Enttäuschung, doch Teamgründer Gene Haas rechnet bei seinem Team nicht mit einem ähnlichen Schicksal.

"Wenn wir in Spanien testen, dann werden wir die Leute überraschen", kündigt der Amerikaner gegenüber motorsport.com an. Zwar lerne man derzeit alles im Schneckentempo, doch im Gegensatz zu obengenannten Teams hat man bei Haas seit der Verkündung des Einstiegs genügend Zeit zur Vorbereitung gehabt. "Das hat andere Teams getroffen: Man bekommt die Lizenz im Juli und muss sechs Monate später testen. Das ist unmöglich", so Haas.

Sein Rennstall hat hingegen eine Saison ausgelassen und sich so mit der Zeit alles aufgebaut. Die Einrichtungen sind mittlerweile bezogen, Mitarbeiter sind eingestellt und Gespräche mit möglichen Fahrern laufen. Doch am wichtigsten für Haas: Mit Ferrari konnte man einen wichtigen Technologiepartner gewinnen. "Der Hauptpunkt ist, dass wir mit einer bekannten Größe beginnen", so der Unternehmer.

"Wir wissen, dass die Aufhängung nicht fragil sein oder brechen wird, und wir wissen, dass die Kraftübertragung standfest sein wird. Das größte Problem bei Neueinsteigern sind einfach Zuverlässigkeitsprobleme", meint Haas. Das hat sich auch 2010 gezeigt, als die drei neuen Teams reihenweise nicht ins Ziel kamen. Und wie wird es bei Haas? "Wenn wir herausfinden, wie man Schrauben und Muttern festzieht, dann sollten wir sehr, sehr zuverlässig sein."

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