MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: Interview

Steiner: Newcomer Haas nicht peinlich

Haas-Teamchef Günther Steiner war von den Prognosen einiger Kritiker, der Formel-1-Neueinsteiger sei dem Untergang geweiht, genervt.

Das Haas-Team ist überzeugt, dass es mit seinen Leistungen seit dem Einstieg in die Formel-1-WM im Jahr 2016 die Kritiker Lügen gestraft habe. Wie Teamchef Günther Steiner erklärt, hätten sich Prophezeiungen der Skeptiker in Schall und Rauch aufgelöst. Dass sich die US-Amerikaner nicht etablieren würden und ihre zweite Saison schwieriger würde als die erste, sei totaler Quatsch: "Ich würde nicht behaupten, dass wir peinlich wären, oder?"

Solch klare Ansagen hatte sich Steiner im Vorfeld noch gespart und ließ stattdessen die Resultate auf der Strecke sprechen. "Ich bin nie arrogant gewesen und habe lieber gemeint: 'Ja, wir wissen schon Bescheid.' Ich habe aber in meinem Leben und in meiner Karriere all das schon einmal erlebt und versucht, es zu verhindern", so der frühere Jaguar-Verantwortliche. Steiner glaubt, dass Haas dem gerecht wurde und mit zwei achten Rängen in der Konstrukteurs-WM ziemliche gute Arbeit geleistet habe.

Es hätte noch besser laufen können, meint Steiner, der für 2017 den sechsten Platz und damit ein Preisgeldplus in siebenstelliger Höhe im Blick gehabt hatte. Am Ende fehlten nur zehn Punkte auf Renault, sechs auf Toro Rosso. "Insgesamt sind wir aber als Team gereift und immer besser geworden", bilanziert er. "Mehr als ums Geld geht es uns darum, wie knapp wir dran waren und es trotzdem nicht geschafft haben. Die Millionen werden wir aber sicherlich vermissen", so Steiner abschließend.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel 1: Interview

Weitere Artikel:

Zwischen Wachstum und Identität

MotoGP will keine F1-Kopie werden

Milliarden-Übernahme, Millionen Fans, aber kein Kurs Richtung Formel 1: MotoGP-Sportdirektor Carlos Ezpeleta erklärt, warum der Sport bewusst anders bleiben will

Rechbergrennen 2026: Bericht

Wochenende voller Rekorde

Der Rechberg erlebt ein Wochenende voller Rekorde…auch bei der 52. Auflage. Christian Merli und Ronnie Bratschi sind die Dominatoren des Berg-Klassikers. Christoph Lampert bester Österreicher. Neuer Streckenrekord bei den Tourenwagen und Höchstleistungen im Almenland

Rechbergrennen 2026: Vorschau

Rekord-Nennung beim Rechbergrennen

Der große Bergpreis von Österreich am Rechberg zieht die besten Bergrennpiloten aus ganz Europa an. 269 TeilnehmerInnen aus 18 Nationen bedeuten neuen Nennrekord. Veranstalterteam rechnet mit großem Zuschaueransturm

Mick Schumacher im Interview

"Großartige Dinge am Horizont"

Nach den ersten vier Rennwochenenden seiner ersten IndyCar-Saison spricht Mick Schumacher über Herausforderungen, Hoffnungen, Pläne und die Formel 1