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RoAC 2015: Greinbach

Mario Petrakovits holte sich RX-2WD-Sieg

Der Lokalmatador brachte den bewährten VW Polo S1600 in der Rallycross-2WD-Klasse an den Start; trotz Konkurrenz dominierte er nach Belieben.

Fotos: Walter Vogler

Volles Haus, tolle Stimmung und spektakuläre "Head to head"-Rennen lieferte die fünfte Auflage des Race of Austrian Champions in Greinbach. Historische Europameister, Staatsmeister und Pokalsieger – alles, was im österreichischen Motorsport Rang und Namen hat, trifft sich zum nunmehr bereits traditionellen Saisonabschluss in Greinbach.

Der Lokalmatador Mario Petrakovits brachte den bewährten VW Polo S1600 in der Klasse "Rallycross 2WD" an den Start. Trotz großer Konkurrenz dominierte er nach Belieben und gewann die Ausscheidungsläufe, das Halbfinale und das große Finale. Bemerkenswert ist die Zeit von 1:04,92, denn diese bedeutete die absolut schnellste Zeit aller zweiradgetriebenen Autos. Das Podest wurde von zwei weiteren Burgenländern komplettiert: Auf Platz 2 Daniel Karlovits (Honda Civic), und auf Rang 3 Stefan Grünauer (Peugeot 206).

Romina Fritz konnte mit einem Honda Civic für ihren Verein RCC-Süd Großpetersdorf erneut einen Erfolg in der Klasse "National 1600" einfahren und zeigte dem amtierenden Meister, Sven Förster (VW Polo), und der restlichen Männerwelt den Auspuff.

Seinen ersten RoAC-Titel sichte sich Alois Höller (Ford Focus) in der Klasse "Rallycross 4WD". In der Klasse "Rallye 4WD" konnte Hermann Neubauer (Ford Fiesta) den Sieg aus dem Vorjahr wiederholen. Karl Wagner (Porsche 911) gewinnt die Klasse "Rallye Historisch" vor Dieter Karl Anton (BMW 325). Generell ist diese Klasse sehr beliebt; unter anderem gesichtet: Der bärenstarke Audi quattro von Jürgen Stoitzner, Martin Sahl war mit einem Ford Escort BDA vertreten, und Andreas Fojtik brachte seinen wunderschönen Saab 96 an den Start.

Fahrer und Zuschauer waren von der Veranstaltung begeistert und versprachen: "Wir kommen alle wieder." Damit ist eine Neuauflage für 2016 bereits gesichert.

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