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DTM: Spielberg

Purzeln die DTM-Rekorde in Spielberg?

Die DTM-Piloten zeigen sich von der neuen Asphaltdecke in Spielberg begeistert. Auer: "Wirklich Unglaublich" - Beste Vorraussetzungen für eine Rekordjagd.

Die DTM-Piloten erwartete an diesem Wochenende in Spielberg ein ganz besonderes "Geschenk", denn kurz vor dem Besuch der Tourenwagenserie wurde der Red-Bull-Ring frisch asphaltiert. Das scheint die DTM in diesem Jahr in ganz neue Sphären vordringen zu lassen. Gleich im ersten Freien Training am Freitagnachmittag umrundete BMW-Pilot Tom Blomqvist den Kurs in 1:23.941 Minuten - und war damit um fast acht Zehntel schneller als Audi-Pilot Edoardo Mortara im Vorjahr auf seiner Pole-Runde.

"Der Belag ist sicher ein großes Fragezeichen, das es an diesem Wochenende aufzulösen gilt", hatte Mercedes-Pilot und Meisterschafts-Spitzenreiter Paul di Resta vor der ersten Session noch erklärt. Mit einem Lachen ergänzt der Schotte: "Er ist immer noch schwarz und die Streckenführung hat sich nicht verändert. Aber, es scheint sich doch etwas verändert zu haben. Die Zeiten der Formel-3-Piloten waren schneller als im Vorjahr."

Diesen Trend bestätigte die DTM kurze Zeit später. Sage und schreibe zwölf Piloten, also die Hälfte des Feldes, blieben unter Mortaras Pole-Zeit von 2015, die übrigens mit 1:24.714 Minuten die schnellste DTM-Pole-Position aller Zeiten auf dem Kurs war. "Ich bin noch nie auf einer so ebenen Strecke gefahren", freut sich beispielsweise Audi-Pilot Mattias Ekström, der den neuen Asphalt als "großartig" bezeichnet.

"Die Strecke fühlt sich mit dem neuen Asphalt anders an, aber es ist gut gelungen", urteilt auch Markenkollege Mike Rockenfeller. Somit ist davon auszugehen, dass Blomqvist am Samstag nicht der einzige Pilot bleiben wird, der den Sprung in die 1:23er-Zeiten schafft. Der gibt sich am Freitagabend ganz bescheiden und erklärt: "Es ist immer schön, wenn man vorne ist. Aber es ist erst das erste Freie Training."

"Unglaublich, wirklich unglaublich", freut sich Lokalmatador Lucas Auer bei DTM.com und berichtet: "Die Strecke ist jetzt flach, alle Bodenwellen sind verschwunden. Außerdem ist der Grip nun deutlich erhöht, das kann man deutlich spüren. Meine Zeit im ersten Freien Training ist natürlich mit größter Vorsicht zu genießen. Man weiß nie, wer mit welchen Reifen oder wie viel Sprit an Bord unterwegs war."

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