MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WEC: News

Wurz als Ersatzfahrer bei Toyota bereit

Aktive Pension: Alexander Wurz soll beim LMP1-Team von Toyota einspringen, sollte ein Stammpilot ausfallen - Auch Testfahrten mit dem TS050 sind möglich.

Alexander Wurz steht in der kommenden Saison der Langstrecken-WM (WEC) neben seiner Rolle als Berater auch als inoffizieller Ersatzfahrer des Toyota-LMP1-Projekts bereit. Der 42-Jährige soll auch bei Testfahrten mit dem TS050 Hybrid mitwirken. Technikchef Pascal Vasselon bestätigt bei Autosport: "Wenn einem unserer Fahrer etwas zustößt, dann springt Alex ein." Für Wurz spricht neben seiner Erfahrung die Tatsache, dass er bereits am Steuer des überarbeiteten Autos saß.

Vasselon, der auf den Niederösterreicher nur in Fällen höherer Gewalt und nicht als taktische Maßnahme zurückgreifen will, unterstreicht: "Er hat schon ein bisschen getestet, weil wir seine Routine nutzen wollen. Das ist für uns in Sachen Fahrerrotation nur hilfreich, wenn wir Ausdauertests fahren." Vor Ort sein wird Wurz ohnehin bei allen WEC-Läufen, sodass er spontan das Volant übernehmen könnte, sollte ein Stammpilot gesundheitliche Probleme haben oder anderweitig verhindert sein.

Wurz war Ende 2015 zurückgetreten und in der Toyota-Werksmannschaft durch Kamui Kobayashi ersetzt worden. Er tritt derzeit in seiner Funktion als Chef der Formel-1-Fahrergewerkschaft GPDA in Erscheinung, war jedoch im Januar bei den 24 Stunden von Daytona im Einsatz. Wurz bestritt für Benetton, McLaren sowie Williams insgesamt 69 Rennen in der Königsklasse und stand dabei dreimal auf dem Podium. Er gewann zudem zweimal die 24 Stunden von Le Mans.

News aus anderen Motorline-Channels:

WEC: News

Weitere Artikel:

Ford wird 2027 mit einem LMDh-Boliden in der Langstrecken-WM antreten, nicht in der amerikanischen IMSA-Serie: Ford-Sportchef Mark Rushbrook erklärt die Gründe

Horner über F1-Comeback

Horner liebäugelt mit Ferrari

Eigentlich will Christian Horner nur noch als Anteilseigner in die Formel 1 zurückkehren, bei Ferrari würde der 52-Jährige aber eine Ausnahme machen

Chaos in der Formationsrunde

Warum sind die Fahrer im Regen ausgerollt?

FIA-Technikchef Nikolas Tombazis erklärt die Hintergründe zum Chaos in der Einführungsrunde von Sepang: Hamilton & Co. bleiben ohne Vortrieb liegen

Formel-1-Kalender 2027

Zehn Sprints - davon einer in Monaco!

Der Formel-1-Kalender für die Saison 2027 umfasst erwartungsgemäß 24 Rennen - Die Anzahl der Sprints wird auf zehn erhöht und umfasst eine interessante Auswahl

Offiziell: Hadjar bleibt

Isack Hadjar verlängert bei Red Bull

Red Bull schafft Klarheit für 2027: Isack Hadjar bleibt Teamkollege von Max Verstappen - Teamchef Laurent Mekies erklärt die Entscheidung