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Formel 1: Interview

Russell: Talent alleine reicht nicht

George Russell erklärt, warum es zuletzt so viele junge Piloten in die Formel-1-WM geschafft haben und wer der nächste sein könnte.

Autoren: Edd Straw, Ruben Zimmermann

In der Formel 1 etabliert sich aktuell eine neue Fahrergeneration, zu der unter anderem auch George Russell zählt. Der Williams-Pilot gewann 2018 den Formel-2-Titel vor Lando Norris und Alexander Albon. Auch Charles Leclerc und Max Verstappen zählen mit 22 Jahren zu dieser Generation. Laut Russell ist es kein Zufall, dass es zuletzt so viele junge Fahrer in die Formel 1 geschafft haben.

"Weil wir alle gegeneinander gefahren sind, wussten wir, auf welches Level wir kommen müssen, um den anderen zu schlagen. Wir haben uns alle gegenseitig gepusht", erklärt Russell. Die Nachwuchsklassen seien eine gute Schule für die talentierten Piloten gewesen. Er betont aber, dass das alleine nicht ausreiche, um es in die Formel 1 zu schaffen.

"Es gibt andere, die auch die gleiche Vorbereitung haben, die aber nicht das gleiche abliefern", sagt er und verrät im Hinblick auf die Formel-1-Youngsters: "Ich denke, wir haben alle eine ähnliche Einstellung. Wir sind alle unglaublich motiviert und haben eine Leidenschaft für den Sport." Er erklärt: "Wenn man in die Formel 1 möchte, dann ist das notwendig, und man muss eine Menge opfern."

"Das haben wir alle getan", berichtet Russell. "Aber viele Leute denken, dass es ziemlich leicht ist, auf dieses Niveau zu kommen. Ich bin gespannt, wer es in ein paar Jahren in die Formel 1 schafft und wer nicht. Ich kenne viele Fahrer in den Nachwuchsserien, und ich weiß, wer viel investiert - und wer nicht", so der Formel-2-Champion von 2018.

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