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Rallycross-WM: News

EKS verbleibt in der Rallycross-WM

Das Team von Mattias Ekström wird 2019 doch an der Rallycross-WM teilnehmen, allerdings nicht mit dem Schweden, sondern Krisz Szabó.

Bildquelle: FIA World RX

Nach dem Rückzug der Werksprädikate (und vor allem -finanzierung) für die Teams PSRX, Hansen und EKS durch Volkswagen, Peugeot bzw. Audi steht die Rallycross-WM vor einer ungewissen Zukunft. Dennoch haben sich schon einige Privatteams für die neue Saison eingeschrieben, die am 6. April auf dem Yas Marina Circuit in Abu Dhabi beginnen wird. Mit dabei ist auch das EKS-Team von Mattias Ekström. Ursprünglich hatte man angekündigt, dass man sich nicht mehr in der Rallycross-WM engagieren werde.

Nun wurde diese Entscheidung geändert: EKS wird 2019 ein Audi S1 RX Supercar aus dem Vorjahr einsetzen. Der Fahrer ist aber nicht etwa der Schwede selbst, sondern der Ungar Krisztián Szabó. "Ich wollte mit Krisz zusammenarbeiten, weil seine Ergebnisse im Vorjahr vielversprechend waren", sagte Ekström, "und ich sehe eine große Zukunft für ihn. Das Teilnehmerfeld hat sich für 2019 verändert, und ich glaube, Krisz hat eine große Chance und kann viele Rennen gewinnen."

Da es keine Werksteams mehr gibt, und große Namen wie Johan Kristoffersson, Sébastien Loeb oder Petter Solberg fehlen werden, hat sich EKS für einen Verbleib in der WM entschieden, weil nun wieder realistische Erfolgschancen bestehen. "Deshalb habe ich die WM vorgeschlagen statt die EM", so Ekström. "Ich werde ihn [Szabó] als Teamleader unterstützen und glaube, dass ich für das Team sehr nützlich sein kann."

Neben EKS haben auch schon einige andere Teams ihre Teilnahme an der neuen Saison bestätigt. Münnich wird mit einem Seat Ibiza RX für Timo Scheider antreten. Manfred Stohls STARD-Projekt setzt erneut auf einen selbst entwickelten Ford Fiesta RX, hinter dem Lenkrad wird Jānis Baumanis sitzen. Der GRX-Rennstall von Marcus Grönholm bringt zwei Hyundai i20 RX für Niclas Grönholm und Timur Timerzyanov an den Start. Oliver Bennett hat mit dem Xite-Team einen Mini Cooper RX genannt.

Die Einschreibefrist endete offiziell am 1. März, in den nächsten Tagen soll die komplette 2019er-Nennliste veröffentlicht werden. Neuigkeiten gibt es auch bezüglich des ersten WM-Lauf, dessen Kurslayout nun feststeht. Dieser wird einen Teil der Rundstrecke verwenden und zu 63 Prozent aus Asphalt, zu 37 Prozent aus Schotter bestehen.

Der Kurs wird im sog. Stadionbereich aufgebaut: Die Startlinie befindet sich zwischen den Kurven 4 und 5 und folgt zunächst dem normalen Streckenverlauf durch die Schikane und die Haarnadel von Kurve 7. Dann biegt man aber über eine 90 Grad Linkskurve ins "Infield" ab, wo der Schotterabschnitt beginnt. Nach einer weiteren Haarnadel biegt man wahlweise rechts in die Joker Lap ab, während die reguläre Runde eine Länge von 1.200 Metern hat.

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