MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallycross-WM: News

Hansen will ohne Peugeot weitermachen

Rallycrosslegende Kenneth Hansen will sein WM-Team auch 2019, nach dem Entzug der Werksunterstützung durch Peugeot, weiterführen.

Bildquelle: FIA World RX

Nach dem Wegfall der Unterstützung dreier Werke bzw. Importeure für EKS (Audi), Hansen (Peugeot) und PSRX (VW Schweden) steht die Rallycross-WM 2019 vor einer ungewissen Saison. Es gibt zwar einen Kalender mit zehn Veranstaltungen, aber noch keine Nennliste. Das Teilnehmerfeld wird jedenfalls wieder mehrheitlich aus Privatteams bestehen – eines davon könnte der Rennstall von Kenneth Hansen sein.

Der 14fache Rallycrosseuropameister arbeitet nach dem Peugeot-Ausstieg daran, wieder mindestens zwei Autos auf eigene Rechnung an den Start zu schicken. Das Hansen-Team ist seit dem Auftakt zur Rallycross-WM 2014 mit Supercars auf Peugeot-Basis dabei, heuer nominell als Werksteam. Trotz des zunehmenden Engagements seitens Peugeot blieb der Schwede stets als Teammanager an Board.

Schon als im Oktober der Rückzug Peugeots verkündet wurde, meinte Hansen: "Es hat nicht viele Minuten gedauert, bevor man über neue Möglichkeiten nachdenkt." Schon vor dieser Entscheidung arbeitete die Hansen-Familie an einem Plan für ein Satellitenteam; diese Bemühungen werden nun intensiviert. Man möchte zwei Supercars einsetzen und spricht mit Peugeot, ob man die bisherigen Fahrzeuge übernehmen darf.

"Es ergibt für sie keinen Sinn, diese Autos zu behalten", so Hansen. "Es wäre deshalb besser, sie in der Startaufstellung zu haben. Wir werden sehen, ob das der Fall sein kann. Wir kennen das Auto und die Technologie sehr gut. Das wäre die einfachste Möglichkeit, konkurrenzfähig zu sein." Die Einschreibefrist für die Rallycross-WM 2019 endet am 31. Jänner.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallycross-WM: News

Weitere Artikel:

GP von Bahrain in Sepang: Qualifying

Verstappen vor Hamilton - Mercedes chancenlos

Red Bull ist beim Grand Prix von Bahrain wieder voll da: Max Verstappen auf Pole, Isack Hadjar auf Platz 3 - und dazwischen Lewis Hamilton in der ersten Startreihe

Offiziell: F1 in Ruanda

Ruanda-Deal - ohne konkreten Zeitpunkt

Die Rückkehr der Formel 1 nach Afrika ist offiziell beschlossen - Die Königsklasse wird in den kommenden Jahren in Ruanda fahren, sobald es dort eine Strecke gibt

GTWC Portimao 2026

Riesenshow von Verstappen

Teamkollege Chris Lulham dreht die neuen Champions um, Verstappen macht im Schlussspurt 15 Plätze gut - GetSpeed-AMG holt ersten Gesamtsieg in der GTWC

Was FIA-Präsident verraten hat

Neue F1-Antriebe schon 2030?

Kommt der V8-Antrieb schneller zurück als gedacht? Der FIA-Präsident kündigt für 2030 eine neue Antriebsgeneration an, aber ein Nebensatz sorgt für Zweifel