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Formel 1: News

FIA präzisiert Formel-1-Regeln für 2017

Die FIA passt das Reglement in mehreren Punkten an, bleibt dazu aber Details schuldig - Vertrag von McLaren als Elektroniklieferant bis 2021 verlängert.

Bei seiner letzten Sitzung vor dem Saisonbeginn am 26. März in Melbourne hat der Motorsport-Weltrat der FIA in Genf eine Reihe von Beschlüssen gefasst. Mit diesen Beschlüssen wurde das neue Reglement an zahlreichen Stellen präzisiert und nachjustiert; große Veränderungen bleiben so kurz vor dem ersten Rennen aber aus.

Das technische Reglement wurde "für mehr Klarheit" in einigen Punkten neu formuliert; die FIA bleibt aber schuldig, welche Artikel davon genau betroffen sind und wie. Außerdem wurde Artikel 3 ("Verkleidung und Abmessungen") neu geordnet.

Umfangreicher sind die Anpassungen des sportlichen Reglements. Festgelegt wurde zum Beispiel das Prozedere für einen stehenden Start nach einer Safety-Car-Phase wegen Regens, ebenso wie die Definition der Renndistanz in Grands Prix mit einem Safety-Car-Start.

Weitere Graubereiche, die eliminiert wurden, betreffen die Arbeiten an den Autos während einer Rennunterbrechung, die Testregeln sowie die personellen Einschränkungen für die Teams.

Die genauen Formulierungen, die in die Reglements verabschiedet wurden, sind aber noch nicht bekannt. Die FIA hat angekündigt, sie demnächst in Form aktualisierter Regelbücher auf ihrer Website zu veröffentlichen.

Konkret wurde die FIA nach der heutigen Sitzung dafür in einem anderen Punkt: Der Vertrag mit McLaren Applied Technologies als Lieferant der Einheits-Steuerelektronik (SECU) für alle Teams wurde bis 2021 verlängert. Davor wird es voraussichtlich kein neues Motorenformat in der Formel 1 geben.

Die nächste Sitzung des Motorsport-Weltrats findet am 19. Juni wieder in Genf statt.

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