MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: Interview

Hamilton: Verständnis für Alonso-Rückzug

Lewis Hamilton könnte es nachvollziehen, falls Fernando Alonso seine Formel-1-Karriere beendet; Schuld sei vor allem das Reglement.

Hört Fernando Alonso nach der laufenden Saison mit der Formel 1 auf? Um dieses Thema ranken sich viele Gerüchte, schließlich ist der zweifache Weltmeister seit seinem Wechsel zu McLaren zum Hinterherfahren verdammt – ohne wirkliche Aussicht auf Besserung. Immer wieder streckt er die Fühler nach anderen Rennserien aus: 2017 fuhr er die 500 Meilen von Indianapolis, 2018/19 ist er in der Langstrecken-WM unterwegs und konnte zuletzt sogar die 24 Stunden von Le Mans gewinnen.

Sein ehemaliger Teamrivale Lewis Hamilton könnte einen Abgang des Spaniers nachvollziehen. "Ich würde es verstehen", sagte der Brite gegenüber der spanischen Zeitung AS. Dabei denke er aber nicht unbedingt an Alonso selbst und finde auch nicht, dass der Sport unfair zum McLaren-Piloten war – er könnte einen Rücktritt wegen des Sports an sich nachvollziehen.

Alonso müht sich bei McLaren ohne Erfolgsaussichten ab. "Denke ich, dass es im Sport nicht richtig läuft? Ja", kritisierte der Mercedes-Pilot die fehlende Chancengleichheit. "Wir haben große und kleine Teams, und zwischen den ersten drei Teams und dem vierten liegen zwei Sekunden."

Allerdings sieht er auch sein Mercedes-Team im Nachteil, weil Konkurrent Ferrari zahlreiche Zugeständnisse bekommt. "Ferrari kann mehr Geld ausgeben als Mercedes, und Ferrari kann ein Veto gegen Regeln einlegen, was sonst keiner kann. Das ist definitiv nicht perfekt geregelt", so der Brite.

Er hoffe, dass sich die Probleme mit Inkrafttreten eines neuen Concorde Agreements ab 2021 lösen lassen: "Ich hoffe, dass es dann für die kleinen Teams besser wird, damit sie eine bessere Plattform für jüngere Fahrer haben."

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel 1: Interview

Weitere Artikel:

Wenn der Renn-Samstag beginnt, dann ist er für die Teams und Fahrer genauso durchgetaktet, wie schon die Tage zuvor. Spätestens ab Mittag, wenn die Le Mans Startaufstellung alles versammelt, was im Motorsport Rang und Namen hat, dann weiß man vor allem eines: Man muss die nächsten rund 27 Stunden einfach nur noch 101 Prozent funktionieren.

Hyperpole 24h Le Mans 2026

Caddy-Bestzeit gestrichen - BMW auf Pole!

Jack Aitken verliert die Hyperpole bei den 24 Stunden von Le Mans 2026 wegen Boxenvergehen - LMDh in der Startaufstellung vorn - Aston-Pole in LMGT3

Kurioses Finale in Monaco

Antonelli gewinnt nach Rennabbruch!

Gebrochener Asphalt, Zeitstrafen und Ausfälle von Verstappen und Leclerc, aber Kimi Antonelli lässt sich von all dem nicht aus der Ruhe bringen

Vor dem Langstreckenklassiker

24h Le Mans 2026

Der Langstreckenklassiker – nominell zwei Mal rund um die Uhr – ist inzwischen weit mehr. Und auch keine Rennwoche, sondern eigentlich inzwischen zwei bis drei Wochen. Diese Spanne resultiert aus dem Aufwand, den die Teams und Hersteller rund um dieses Mega-Event betreiben.