MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: News

Aerodynamik: Regelvorschlag scheitert

Bei einer Sitzung der Formel-1-Kommission nahe London gab es keine Einigung auf ein neues Reglement in Sachen Aerodynamik ab 2017.

Alles bleibt beim Alten – bei der Sitzung der Strategiegruppe der Formel-1-WM konnte man sich nicht auf einen neuen Vorschlag einigen, wie die Autos ab der kommenden Saison aussehen könnten. Somit bleibt es bei den Aerodynamikvorschlägen von McLaren, die bereits am 4. März vom Motorsportweltrat der FIA abgesegnet wurden. Eine offizielle Bestätigung der Ergebnisse soll es vorerst aber nicht geben.

Bis zuletzt hatte es Uneinigkeit über das neue Reglement ab der Saison 2017 gegeben. Während einigen der Vorschlag von McLaren mit 160 Zentimetern Karrosseriebreite, der die Autos in der kommenden Saison rund drei Sekunden pro Runde schneller machen könnte, noch nicht weit genug ging, forderten andere – wie etwa der aktuelle Platzhirsch Mercedes – eine Beibehaltung des geltenden Reglements. Doch für keinen Vorschlag fand sich eine Mehrheit, sodass man bei den im März beschlossenen Regeln bleibt.

Um tatsächlich eine Änderung herbeiführen zu können, hätte es auf dem Londoner Flughafen Biggin Hill der Unterstützung von 18 der 25 Mitglieder der Formel-1-Kommission bedurft. Für Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff war es daher eigentlich schon im Voraus abzusehen, dass das Vorhaben scheitern würde: "Es wird wohl keine Mehrheit geben, das wieder umzustürzen und mit etwas Neuem zu kommen", erklärte der Österreicher im Vorlauf.

Zuvor hatte man extra die Frist für Regeländerungen vom 29. Februar auf den 30. April verschoben, um noch einmal daran arbeiten zu können. Die Regeln ab 2017 sollten die Autos dank breiterer Reifen und mehr Abtrieb schneller machen; allerdings fürchteten besonders die Fahrer, dass Überholen damit zu einer fast unmöglichen Angelegenheit würde.

Keine Einigung gab es auch in Sachen Motorenreglement: Die FIA um Präsident Jean Todt forderte die Einhaltung von vier Punkten, die unter anderem den Motorensound, einen Leistungsangleich, Preissenkungen auf zwölf Millionen Euro pro Jahr und eine Motorengarantie für "bedürftige" Teams beinhalten. Allerdings ist diesbezüglich das letzte Wort noch nicht gesprochen – man hofft noch auf ein Faxvotum vor dem 1. Mai 2016.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel 1: News

Weitere Artikel:

Der Tod von Alessandro Zanardi erschüttert die Motorsportwelt: DTM-Fahrer teilen emotionale Erinnerungen an eine außergewöhnliche Persönlichkeit

Samt "Großem Preis" am Schrannenplatz

Rückblick auf die Mödling Classic 2026

Bestes Wetter war den Fahrern am 9. Mai bei der Veranstaltung der Classic Rallye Staatsmeisterschaft hold. Im Feld von 75 Fahrzeugen sammelte ein Porsche 356 C von 1965 die wenigsten Strafpunkte. Wie gewohnt gab es wieder eine eigene Gäste-Wertung.

Valtteri Bottas über Mercedes-Zeit

"Ich hasste den Rennsport"

Valtteri Bottas spricht offen über mentale Probleme während seiner Zeit bei Mercedes und verrät, wie sehr ihn die Saison 2018 neben Lewis Hamilton belastet hat

Schulter und Fuß in einem Eingriff

Marc Marquez in Madrid operiert

Nach dem Sturz in Le Mans wurde Marc Marquez in Madrid operiert - Die Eingriffe an der rechten Schulter und am rechten Fuß sind erfolgreich verlaufen

Rechbergrennen 2026: Bericht

Wochenende voller Rekorde

Der Rechberg erlebt ein Wochenende voller Rekorde…auch bei der 52. Auflage. Christian Merli und Ronnie Bratschi sind die Dominatoren des Berg-Klassikers. Christoph Lampert bester Österreicher. Neuer Streckenrekord bei den Tourenwagen und Höchstleistungen im Almenland