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Motorsport: Interview

Susie Wolff: Frauen nicht bevorzugt

Ex-Rennfahrerin Susie Wolff hält es nicht für sinnvoll, Frauen im Motorsport zu bevorzugen – letztlich würden nur Resultate zählen.

Die Frage, warum keine oder nur wenige Frauen in den obersten Kategorien des Motorsports mitmischen, wird immer akuter; Talente weiblichen Geschlechts gibt es in den Nachwuchsklassen mehr als früher. Die neue "W Series" zielt darauf ab, Frauen im Motorsport zu fördern und ihnen den Karriereweg zu ebnen. Eine Rennfahrerin aber nur aufgrund ihres Geschlechts in ein Auto zu stecken, lehnt Ex-DTM-Pilotin Susie Wolff ab.

Das Geschlecht sei völlig irrelevant, so die Schottin. Einzig die Fähigkeiten am Steuer seien entscheidend dafür, wer ein Cockpit erhalte. Die 36jährige Gattin von Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff stellt klar: "Man muss schnell und talentiert genug sein."

Wolff träumt von einer Rennfahrerin, die es bis in die Formel-1-WM schafft. Jedoch müsste sich eine Pilotin erst einmal durch ihre Leistungen beweisen. Ihren Kolleginnen stärkt Wolff den Rücken: "Ich bin davon überzeugt, dass es da draußen Frauen gibt, die es drauf haben. Für mich ist klar: Ich als Frau freue mich, wenn andere Frauen Erfolg haben."

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28 Fahrerinnen im Finale 28 Fahrerinnen im Finale "W Series" nur für Frauen "W Series" nur für Frauen

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