MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Motorsport: Interview

Susie Wolff: Frauen nicht bevorzugt

Ex-Rennfahrerin Susie Wolff hält es nicht für sinnvoll, Frauen im Motorsport zu bevorzugen – letztlich würden nur Resultate zählen.

Die Frage, warum keine oder nur wenige Frauen in den obersten Kategorien des Motorsports mitmischen, wird immer akuter; Talente weiblichen Geschlechts gibt es in den Nachwuchsklassen mehr als früher. Die neue "W Series" zielt darauf ab, Frauen im Motorsport zu fördern und ihnen den Karriereweg zu ebnen. Eine Rennfahrerin aber nur aufgrund ihres Geschlechts in ein Auto zu stecken, lehnt Ex-DTM-Pilotin Susie Wolff ab.

Das Geschlecht sei völlig irrelevant, so die Schottin. Einzig die Fähigkeiten am Steuer seien entscheidend dafür, wer ein Cockpit erhalte. Die 36jährige Gattin von Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff stellt klar: "Man muss schnell und talentiert genug sein."

Wolff träumt von einer Rennfahrerin, die es bis in die Formel-1-WM schafft. Jedoch müsste sich eine Pilotin erst einmal durch ihre Leistungen beweisen. Ihren Kolleginnen stärkt Wolff den Rücken: "Ich bin davon überzeugt, dass es da draußen Frauen gibt, die es drauf haben. Für mich ist klar: Ich als Frau freue mich, wenn andere Frauen Erfolg haben."

News aus anderen Motorline-Channels:

Motorsport: Interview

Weitere Artikel:

Überraschung im Madrid-Qualifying

Norris verdrängt Antonelli von der Pole!

Lando Norris steht beim Grand Prix von Spanien 2026 auf Poleposition, vor Kimi Antonelli und Max Verstappen - Lewis Hamilton fällt von P1 auf P4 zurück

Marc Marquez (Ducati) feiert seinen achten MotoGP-Sieg im MotorLand Aragon - Pedro Acosta (KTM) und Marco Bezzecchi (Aprilia) müssen sich geschlagen geben

Flavio Briatore hegt großen Frust gegen das Ergebnis der Berufungsverhandlung und wirft einem der vier Richter vor, eine besondere Verbindung zu McLaren zu haben

Berufungsgericht hat entschieden

Pierre Gasly verliert Monaco-Podium wieder!

Das internationale Berufungsgericht hat im Streit um das Monaco-Podium von Pierre Gasly entschieden: Strafen bleiben bestehen, Alpine-Pilot verliert den dritten Platz

WEC: Cost Cap unmöglich?

Budgetobergrenze in der WEC kaum umsetzbar

Toyota-Technikchef David Floury und Porsche-LMDh-Chef Urs Kuratle nennen die Probleme, wenn es darum geht, BoP durch ein Cost Cap zu ersetzen