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Macao versetzt Lisbõa-Leitplanken

Auf dem Guia Circuit wurden die Leitplanken in Lisbõa nach innen versetzt, damit sich ein Unfall wie im Vorjahr nicht wiederholt.

Autoren: Jack Cozens, Markus Lüttgens

Die Sicherheitsvorkehrungen auf dem Guia Circuit von Macau wurden für die diesjährige Ausgabe des Macau-Grand-Prix (14. bis 17. November) an einigen Stellen verbessert. Entschärft wurde vor allem die Lisboa-Kurve, in der Sophia Flörsch im vergangenen Jahr beim Formel-3-Weltcup schwer verunglückt war.

In der Anfahrt der Kurve wurde die Leitplanke auf der aus Fahrersicht gesehen rechten Seite nach innen bis an den Randstein versetzt. Dort war im Vorjahr noch eine Lücke. Das Auto von Flörsch war nach einer Berührung zwischen Leitplanke und Randstein gerutscht und wurde von letzterem am Eingang der Kurve dann in die Luft katapultiert.

Die neue Position der Leitplanke soll nun sicherstellen, dass ein Auto im Falle eines Unfalls abgewiesen wird und in den Notausgang der Lisboa-Kurve rutscht. Zusätzlich wurde an der Außenseite der Lisboa-Kurve ein zweiter Fangzaun errichtet. Die Bühne für die Fotografen, in die Flörschs Auto eingeschlagen war, wurde darüber hinaus nicht mehr aufgestellt.

Auch an anderen Stellen der Strecke wurde gearbeitet, damit diese dem FIA Grad 2 entspricht. Dieser ist notwendig, da in diesem Jahr mit den neuen, leistungsstärkeren Formel-3-Autos gefahren wird.

In der San-Fancisco-Kurve, die auf die Lisboa folgt, wurden die bisher verwendeten Reifenstapel durch Tecpro-Barrieren ersetzt. An mehreren Stellen der Strecke wurden zudem zusätzliche Schaumstoff-Polster vor den Leitplanken installiert, so zum Beispiel am Ausgang der Melco-Haarnadelkurve.

Beim Formel-3-Weltcup in Macau wird an diesem Wochenende zum ersten Mal das DRS-System der Fahrzeuge zum Einsatz kommen. Die DRS-Zone wird nach der schnellen Mandarin-Kurve sein, die auf die Start-Ziel-Gerade folgt.

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