MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WTCC: Pau

SC-Crashpilot hat eigenmächtig gehandelt

Die skurrile Safety-Car-Komödie geht weiter, nach dem Crash in Pau hat die FIA bekanntgegeben: der Fahrer ist ohne Anweisung gestartet.

Die Bilder vom bizarren Crash in Runde 2 des WTCC-Laufes in Pau sind mittlerweile um die Welt gegangen und haben für kollektives Kopfschütteln gesorgt.

Die FIA hat jetzt bekanntgegeben, dass der Fahrer des Safety-Cars eigenmächtig gehandelt hat!

Laut Reglement sollen in diesem Schrittmacherfahrzeug ein "erfahrener Rundstreckenpilotr" samt durch die FIA abgesegnetem Beobachter an Bord sein, sie stehen – eigentlich – in permanentem Funkkontakt mit der Rennleitung.

Der Rennleiter hatte zwar die "Safety-Car-Prozedur", mit dem Zeigen der entsprechenden Schilder "SC" rund um den Kurs, eingeleitet – aber vom Losbrettern des Safety-Cars selbst war noch keine Rede.

Schon gar nicht auf die gesehene Weise: geradewegs in die Mitte der Fahrbahn, ohne sich um die weiße "blend line" zu kümmern.

Glück im Unglück

Die Auswertung des Data-Loggings im BMW von Franz Engstler zeigt, dass der Routinier sich erwartungsgemäß aufgrund der SC-Schilder eingebremst hat. Gottseidank, darf man in Anbetracht dessen, was dann passiert ist, hinzufügen.

Das Safety-Car hatte keine Sicherheitseinrichtungen wie Überrollkäfig oder 6-Punkt-Gurte an Bord; das www.fia.com/sport/regulations/common/general_prescriptions/article20.html" target="_blank">Reglement der FIA betreffend Safety-Cars in Rennen außerhalb der Formel 1 sieht solche Veränderungen für diese Fahrzeuge nicht zwingend vor.

Der Unglücksrabe am Steuer hätte also schwer verletzt werden können. Glück im Unglück, und jetzt gibt es beinahe mit Sicherheit ein Nachspiel für die verantwortlichen Offiziellen.

Für das nächstjährige Safety-Car in Pau hätten wir mittlerweile schon einen Vorschlag...

News aus anderen Motorline-Channels:

WTCC: Pau

- special features -

Weitere Artikel:

Hyperpole 24h Le Mans 2026

Caddy-Bestzeit gestrichen - BMW auf Pole!

Jack Aitken verliert die Hyperpole bei den 24 Stunden von Le Mans 2026 wegen Boxenvergehen - LMDh in der Startaufstellung vorn - Aston-Pole in LMGT3

Vor dem Langstreckenklassiker

24h Le Mans 2026

Der Langstreckenklassiker – nominell zwei Mal rund um die Uhr – ist inzwischen weit mehr. Und auch keine Rennwoche, sondern eigentlich inzwischen zwei bis drei Wochen. Diese Spanne resultiert aus dem Aufwand, den die Teams und Hersteller rund um dieses Mega-Event betreiben.

DTM-Rennen Lausitzring: Hintergrund

Hochsommerlicher Motorsport & more mit vielen Highlights!

Der Auftritt der DTM auf der Rennstrecke unweit der polnische Grenze stand ganz im Zeichen hochsommerlicher Bedingungen. Ein Gewitter am Samstag und brütende Hitze am Sonntag hielten 58.000 Zuschauer nicht davon ab, von der hochgebauten Haupttribüne die Action auf weiten Teilen des Kurses live zu verfolgen.

Toyota bricht den Fluch und holt den ersehnten sechsten Le-Mans-Sieg gegen große Werke - BMW und Cadillac machen es bis zum Schluss spannend

GP von Österreich: Qualifying

Kontroverse Russell-Pole nach Verstappen-Crash

George Russell fährt in letzter Sekunde zur Pole, doch weil aufgrund eines Unfalls von Max Verstappen Gelb war, gibt es Fragezeichen über die Bestzeit