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Tourenwagen-WM: China

„Muss mich bei Chevrolet bedanken“

Der alte und neue Tourenwagen-Weltmeister, Chevrolet-Pilot Yvan Muller spricht über die abgelaufene Saison und seine erfolgreiche Titelverteidigung…

Yvan Muller hat es wieder einmal geschafft: Der 42-Jährige krönte sich auf dem Guia Circuit von Macao bereits zum dritten Mal zum Tourenwagen-Weltmeister. Muller setzte sich in zwei ungeheuer spannenden Rennen gegen seinen einzig verbliebenen Konkurrenten Rob Huff durch, den er unterm Strich um drei Punkte distanzierte. Erst bei der Zieldurchfahrt im zweiten Rennen war der Titel fixiert.

"Es war eine großartige Saison", sagt der alte und neue Weltmeister in einer ersten Stellungnahme. "Am meisten stolz bin ich aber darauf, in den vergangenen fünf Jahren jeweils in den Top 2 der Meisterschaft angekommen zu sein." Dreimal stand Muller in der Endabrechnung ganz oben - eine sehr gute Bilanz. Zunächst hatte es 2011 aber nicht unbedingt nach diesem Ergebnis ausgesehen.

"In diesem Jahr hatte ich keinen sehr guten Auftakt in die Saison. Ich verlor einige Punkte und kam erst allmählich in Fahrt", meint Muller rückblickend. "Letztendlich sammelte ich aber genug Punkte, um erneut Weltmeister zu sein. Ich muss mich beim Chevrolet-Team bedanken. Wir hatten das beste Auto", erklärt der WTCC-Routinier. Gegen Huff war Muller zumindest in Macao aber machtlos.

Der Chevrolet-Teamkollege des Weltmeisters siegte in beiden Rennen und tat damit das aus seiner Sicht maximal Mögliche, um Muller noch abzufangen - vergeblich. "Im ersten Rennen war es nicht ohne Risiken möglich, Rob zu überholen. Ich wusste daher, dass es auf den zweiten Lauf ankommen würde", sagt Muller. Der dritte Platz hinter Huff und Tom Coronel (ROAL) reichte zum Titelgewinn.

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