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GT Masters: Red Bull Ring

Martin Ragginger erneut bester Österreicher am Red Bull Ring

Mit den Platzierungen vier und fünf war das Duo Ragginger/Renauer das erfolgreichste österreichische Duo beim GT-Masters am Red Bull Ring.

Foto: Drivestyle

Gestern mit etwas Glück auf Platz 4, heute ohne Glück auf Platz 5 – und dabei jeweils bester Österreicher – so lautet die tadellose Bilanz von Martin Ragginger nach dem Heimspiel der GT Masters am Red Bull Ring in der Steiermark. Gemeinsam mit seinem Teamkollegen Robert Renauer zeigte der 25-jährige Salzburger im zehnten Saisonrennen der „Liga der Supersportwagen“ heute Sonntag eine fehlerlose Leistung und holte als Gesamtfünfter wertvolle Punkte für die Meisterschaft. Nach einem Raketenstart lag „Raggi“ die erste Hälfte des Rennens sogar auf Rang 3 und wehrte die Angriffe des von hinten heranstürmenden Ford GT bravourös ab. Am Ende reicht es zum hervorragenden fünften Rang als bester Österreicher im Feld.

Auf Martin Ragginger ist einfach Verlass: Bereits zum zweiten Mal in Folge hielt der 25-jährige Salzburger in Diensten des Team Tonino am Red Bull Ring die rot-weiß-roten Fahnen hoch. Nach Rang vier gestern behielt „Raggi“ auch beim heutigen zehnten Saisonlauf der GT Masters in Spielberg die Nerven und holte gegen die enorm starke Konkurrenz von Corvette, Ford, BMW & Co. im Porsche 911 GT3 R den fünften Rang.

Etwa die halbe Distanz des 60-minütigen Rennens konnte das heimische Publikum sogar auf einen Österreich auf dem Siegerpodest hoffen: Nach einem wahren Raketenstart stürmte Martin in der ersten Runde bis auf Rang drei nach vorne, in der Folge war gegen die überlegene Höchstgeschwindigkeit der siegreichen Callaway Corvette von Christian Keilwitz kein Kraut gewachsen. „Den Start habe ich wirklich gut erwischt, dann hat sich aber schnell herausgestellt, dass nach vorne nicht viel geht. Von hinten hat dann der Ford GT von Frank Kechele Druck gemacht und ich hatte alle Hände voll zu tun, ihn hinter mir zu halten“, schilderte Martin.

„Ich habe in der Folge versucht, so wenig Fehler wie möglich zu machen, aus den Kurven optimal raus zu beschleunigen, aber der Ford war heute einfach schneller als wir. Im Mittelsektor waren wir noch am schnellsten, hier habe ich jede Runde versucht, ein paar Meter rauszuholen. In meinem Stint hat es noch gereicht, Rang drei zu halten, aber bei Robert haben die Reifen dann schon abgebaut.“

Nach dem verpflichtenden Boxenstopp übernahm dann Martins Teamkollege Robert Renauer das Steuer des Tonino-Porsches auf Platz 5 und fuhr von da an ein einsames Rennen – bis von kurz vor Schluss der heranstürmende René Rast auf Audi R8 noch für Herzklopfen an der Box sorgte. Am Ende rettete Robert Platz fünf und damit wichtige Punkte für die Gesamtwertung der „Liga der Supersportwagen.“

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