MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallycross-ÖM: Greinbach

Es ist angerichtet

Sage und schreibe 98 Piloten aus ganz Europa haben für den zweiten Lauf der Rallycross-Staatsmeisterschaft in Greinbach genannt.

Foto: RCC-SÜD

Für den zweiten Lauf zur Rallycross-Staatsmeisterschaft im PS Racing Center Greinbach am 9. Juni 2013, der auch zur tschechischen, ungarischen und zur FIA Zonenmeisterschaft Zentraleuropa zählt, kann der Veranstalterklub RCC-Süd Großpetersdorf ein Rekordstarterfeld vermelden. Insgesamt haben 98 Piloten aus fünf Nationen ihre Nennung abgegeben.

Bei den bis zu 600 PS starken Supercars werden 17 Piloten am Start sein, d.h. weder in Frankreich, Schweden und Norwegen, noch in Belgien und Holland gibt es zur Zeit so eine stark besetzte Supercar Klasse wie in Österreich. Starke Konkurrenz kommt vor allem aus Ungarn für die heimischen Topstars in dieser Division.

Die Mitsubishi-Piloten Zoltan Harsanyi und Zoltan Vass sind ebenso hoch einzuschätzen, wie die beiden Skoda-Piloten Tamas Karai und Attila Mozer. Die Österreicher Jürgen Weiß, Alois Höller (beide Ford Focus) und Peter Ramler (Seat Leon) werden sich daher im Kampf um den Tagessieg sehr anstrengen müssen. Völlig überraschend sind auch aus der Schweiz zwei Nennungen beim Veranstalter eingelangt. Die Eidgenossen waren bisher ein weißer Fleck auf der europäischen Rallycross-Landkarte. Umso mehr freut es Veranstalter Erich Petrakovits, dass Marcel Egg und Christian Walder (beide Ford Fiesta) ab sofort die Szene bei den Supercars bereichern werden.

Im Starterfeld der Super 1600 sind vier Österreicher vertreten. Allen voran der Hausherr Christian Petrakovits (VW Polo), der zuletzt beim EM-Lauf in Ungarn ebenso wie Klaus Freudenthaler (Skoda Fabia), eine saubere Leistung gezeigt hat. Werner Panhauser (Citroen C2) und Erwin Frieszl (Peugeot 208) komplettieren das Quartett der Österreicher. Die Konkurrenz in dieser Division kommt aus Ungarn und Tschechien.

In Abwesenheit des Tschechen Roman Castoral (Opel Astra OPC), der am selben Wochenende beim EM-Lauf in Finnland am Start sein wird, ist das Match um ein neues Siegergesicht bei den Supernationals eröffnet. Zu den aussichtsreichsten Kandidaten auf den Tagessieg zählen neben den Österreichern Mario Leonhardsberger (Honda Civic) und Gerald Woldrich (Mercedes C-Klasse) auch der Tscheche Jakub Bittmann (Peugeot 306) und der Slowake Karol Sedivy (Seat Ibiza).

Das Starterfeld der serienmäßigen National 1600 ist ebenso prall gefüllt. Nicht weniger als 15 Piloten werden um die Finalplätze kämpfen. Die KFZ-Technikerin und Rallycross-Amazone Romina Fritz (VW Polo) freut sich auf ihr Heimrennen und wird dem ausschließlich männlichen Rest des Starterfeldes tüchtig einheizen.

Es ist also alles angerichtet für die Generalprobe der Rallycross-Europameisterschaft am 14./15. September. Im Vorfeld der Europameisterschaft ist dem RCC-Süd mit Unterstützung des Serienpromotors IMG Motorsports ein besonderer Deal gelungen: Ab sofort wird von jedem Rallycross EM-Lauf eine einstündige Zusammenfassung auf ORF Sport+ zu sehen sein. Außerdem wird der RX-EM Lauf von Greinbach am Sonntag, den 22. September, eine Stunde vor dem Singapur F1 Grand Prix auf ORF eins übertragen.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallycross-ÖM: Greinbach

Weitere Artikel:

Nikolas Tombazis ist überzeugt, dass die neuen Formel-1-Systeme ab 2026 so gestaltet sind, dass sie sowohl an die Autos als auch an die Strecken angepasst werden können

Horrorcrash 12h Bathurst 2026

AMG knallt volles Rohr in stehenden Porsche

Ein schwerer T-Bone-Crash zwischen Ralf Aron und Johannes Zelger sorgt für eine Unterbrechung bei den 12 Stunden von Bathurst 2026 - Wo waren die gelben Flaggen?

Max Verstappen findet bei den Formel-1-Testfahrten in Bahrain deutliche Worte zum neuen Reglement: Es sei wie "Formel E auf Steroiden" und mache "keinen Spaß"

Bahrain-Test: Tag 3

Mercedes mit doppelter Bestzeit

Mercedes fuhr am letzten Tag der ersten Testwoche gleich doppelt die Bestzeit, hatte aber erneut kleinere Probleme - Lewis Hamilton löst rote Flagge aus

MotoGP 2026: KTM & Tech3

KTM und Tech3 enthüllen die RC1

Mit vier Fahrern, zwei Teams und der weiterentwickelten RC16 will KTM 2026 den nächsten Schritt machen - Nicht nur bei den Fahrern bleibt man sich treu