MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallycross-ÖM: Greinbach

RX Team Weiß: Technik spielte nicht mit

Jürgen Weiß kam als Tabellenführer in die Steiermark, hatte aber schon im Training mit Problemen am Vorderachsdifferenzial zu kämpfen.

Am vergangenen Wochenende wurde Im PS Racing Center Greinbach die Rallycross-Staatsmeisterschaft fortgesetzt. Jürgen Weiß kam als Tabellenführer in die Steiermark und war nach technischen Problemen schon bald zum Zusehen verdammt.

Das fehlende Vorderachsdifferenzial kam leider nicht rechtzeitig aus England und so wurde ein serienmäßiges Differenzial aus dem alten Sierra in den Ford Focus T16 4x4 eingebaut. Wie befürchtet, hielt dieses die Beanspruchung des bärenstarken Triebwerkes im Ford Focus nicht lange aus und zerbrach schon im Training.

Jürgen Weiß konnte sowohl im freien Training als auch im Zeittraining zwar noch die vierte Zeit bei den Supercars markieren, danach musste er jedoch aufgeben.

„Es hätte keinen Sinn gehabt“, kommentierte Weiß den frühen Ausfall. „Das Seriendifferenzial was schon nach wenigen Runden so stark beschädigt, dass wir mit gröberen Schäden an Getriebe und Motor rechnen hätten müssen. Das Risiko war einfach zu groß“.

Am vergangenen Sonntag also zum Zusehen verdammt, wird das Rallycross Team Weiß nun mit allen Mitteln versuchen, den Ford Focus bis zum nächsten Lauf im ungarischen Kakucs (22./23.6.) wieder einsatzbereit zu machen.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallycross-ÖM: Greinbach

Weitere Artikel:

DTM 2026: Starterfeld

DTM: Starterfeld mit 21 Autos steht

Die DTM hat das Starterfeld für 2026 mit 21 Autos präsentiert: Welche Fahrer dabei sind, welche Stars fehlen und wieso das Feld etwas kleiner ausfällt als im Vorjahr

Mercedes-AMG präsentiert Designs

Auer fährt 2026 im "blauen Schuhkarton"

Mercedes-AMG hat die Optik der vier DTM-Boliden von Winward und Landgraf für die DTM-Saison 2026 enthüllt: Aus dem "Pink-Panther" wird ein "blauer Schuhkarton"

Formel-1-Einstieg von BYD?

Brauchen die Chinesen ein eigenes Team?

Der chinesische Autohersteller BYD liebäugelt mit einem Formel-1-Einstieg: Warum das aber nicht zwingend heißen muss, dass der Konzern bald ein eigenes Team hat