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Bergrallyecup: Seggauberg

Der Kampf der STW-Boliden

Rund 80 Fahrer werden beim fünften Lauf des steirischen Bergrallyecups in Seggauberg die äußerst anspruchsvolle Strecke in Angriff nehmen.

Text und Fotos: Rieger

Wie in den letzten Jahren findet auch heuer Mitte Juni das südlichste Rennen zum steirischen Bergrallyecup in Seggauberg bei Leibnitz statt. Inmitten der Weinberge werden am Sonntag auf der 1,3 km langen Strecke rund 80 Fahrer den Fight gegen die Uhr aufnehmen. Es gibt 4 Schlüsselstellen die sich die Piloten ganz besonders einprägen.

Gleich nach dem Start eine Gerade die dann in einer engen Linkskurve über eine Brücke führt, wo ein exakter Bremspunkt gefragt ist. Im Mittelteil eine Links / Rechts Kombination wo vor allem bei heckgetriebenen Autos driften angesagt ist, dann geht’s bergauf in eine langgezogene Linkskurve, beim Buschenschank Raab – Holzer vorbei wo die Boliden mit großer Geschwindigkeit bis auf das Bankett hinaus kommen, geht’s darüber hat man ein Problem. Schließlich noch die haarige Zielkurve, eine enge Linkskehre die sehr genau gefahren werden muss. Hat man dies alles einigermaßen perfekt gemeistert, dann ist man vorne mit dabei. Das Team rund um Speerspitze Andy Marko und Mitveranstalter Joachim Eibel garantiert auch heuer ein Starterfeld vom feinsten.

So werden wieder drei STW-Autos, nämlich Diethard Sternad auf Alfa Romeo 156 STW, Franz Roider aus Salzburg Ford Mondeo STW und Veranstalter Andy Marko STW Audi A4 Quattro am Start sein. Der Audi-Pilot dominierte die bisherigen Läufe in der 2 lt. Klasse und ist jederzeit ein ganz heißer Tipp für den Tagessieg. Weiters auch mit dabei eine große Salzburger Abordnung des MSC. Schlößl. Helmut Mayer der Bayer wird ebenso auf seinem VW Spieß Golf den Asphalt zum Glühen bringen wie Heimkehrer Manfred Aflenzer aus NÖ. auf seinem ultraschnellen VW Polo. Mit einigen Piloten ist man in Kontakt, die Gespräche verlaufen äußerst positiv.

Die drei Lokalmatadore bei diesem Rennen:
Günter Strohmeier Alfa Sud aus Großklein fährt eine beständig gute Saison.
3 Podiumsplätze nach 4 Rennen können sich in der Klasse – 1400 ccm sehen lassen. Diethard „Didi“ Sternad Alfa 156 STW, seine Priorität liegt in der ÖM Bergmeisterschaft, aber Seggauberg ist für den Gamlitzer quasi das Heimrennen.

Der 3. Lokalmatador ist Veranstalter Andy Marko STW Audi A4 Quattro, der 2 fache amtierende Titelträger (OSK Bergrallyepokal und Cupsieger steir. Bergrallyecup – 2000 ccm) ist auch bei seinem Heimrennen der Topfavorit in der 2 lt. Division, sowie ein heißer Anwärter auf den Tagessieg.

Apropo Tagessieg, hier hofft man natürlich auf ein ähnlich spannendes Rennen wie in Paldau, das schlussendlich erst im 3. Rennlauf mit einem Herzschlagfinale entschieden wurde. Spannung und Dramatik bei diesem 5. Lauf der heurigen Saison in Seggauberg b. Leibnitz sind auf jeden Fall garantiert.

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