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24h-Rennen Nürburgring

Martin Ragginger erzielt Sensationserfolg

Der Salzburger fährt mit dem Falken Porsche Team fehlerlos auf das Siegertreppchen. In einem packenden Schlussteil verteidigte man die dritte Position.

Fotos: Raggi Sportspirit/ADAC Nordrhein Sportpresse

Martin Ragginger – immer noch völlig überwältigt von den 24h Stunden am Nürburgring kann die Eindrücke kaum in Worte fassen „Wir waren sensationell unterwegs, die Mannschaftsleistung war großartig und es ist ein unvergleichbares Gefühl, endlich auch am Podest angekommen zu sein“, so der Salzburger, der beim legendärsten und größten Motorsportevent des Jahres mit dem  Falken Porsche  #44 und Teamkollegen Peter Dumbreck (GB), Wolf Henzler (D) und Alexandre Imperatori (CH) den Sprung aufs Treppchen schaffte.

Martin Ragginger eröffnete Samstag, Punkt 16.00 Uhr für das Team Falken Motorsports im türkis-blauen Neunelfer das Rennen und konnte, nach dem Top-30 Qualifying auf Position 19, bereits in den ersten Rennrunden wieder Plätze gut machen. Aufgrund von wechselhaften Witterungsbedingungen – vor allem in der Nacht – war das Rennen eines der anspruchsvollsten in der jüngsten Vergangenheit. Das Falken-Team konnte jedoch die 24 Stunden mit konstant schnellen Rundenzeiten und ohne gröbere Probleme durchfahren. „In der Nacht gab es ein paar kritische Momente, da einige Fahrer vor den Doppelgelbzonen zu stark abgebremst haben und teilweise langsamer als 60km/h fuhren. Da wäre es fast zu Auffahrunfällen gekommen.” Zur Halbzeit, vier Uhr morgens lag der Falken Porsche trotz widriger Bedingungen auf dem zweiten Platz „dank perfekter Reifenwahl konnten wir zwischendurch sogar Führungsluft schnuppern“, so Ragginger. Auch nach einem letzten Boxenstopp bei dem der Falken Porsche nochmals leicht betankt und mit neuen Reifen bestückt wurde konnte das Team seine Position halten und in einem packenden Finish den dritten Rang ins Ziel bringen.

Das 43. Auflage der internationalen ADAC Zurich 24 Stunden Rennens beendet der Porsche (#44) von Falken Motorsports nach 157 Runden an dritter Stelle hinter dem diesjährigen Siegerteam, Audi Sport Team WRT im Audi R8 LMS (#28) und dem BMW Z4 GT3 (#25) vom BMW Sports Trophy Team Marc VDS.

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